Allegro Brillante

In Allegro Brillante wird keine Geschichte erzählt, sondern das Ballett macht – ganz im Balanchine'schen Sinn – die Struktur der Musik für den Zuschauer sichtbar. Das Stück erfreut sich nicht zuletzt großer Beliebtheit, weil es mit einer kleinen Besetzung von einem Solistenpaar, vier weiblichen und vier männlichen Corps-de-ballet-Tänzern auskommt. Spritzig und mit amerikanischer Attitüde setzt es Tschaikowskys Komposition in Szene.

  • Choreographie George Balanchine
  • Musik Peter I. Tschaikowsky
  • Uraufführung 01. März 1956 im City Center of Music and Drama in New York
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 01. November 2012 im Nationaltheater München

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Bilder einer Ausstellung

Mussorgskys berühmte Komposition für Klavier ist längst zum Ausgangspunkt für die unterschiedlichsten Komponisten und Arrangeure geworden, die das Werk auf jeweils eigene Weise in ein Klanggewand kleideten. Als Kaleidoskop der Anverwandlungen, die Auseinandersetzung dreier Choreographen mit dem Schaffen von bildenden Künstlern des 20. Jahrhunderts, unter anderem Roy Lichtenstein, Joseph Beuys und Yves Klein, und in Beziehung gesetzt zu deren künstlerischem Ausdruck, tanzt jetzt die Junior Company die Bilder einer Ausstellung, mit Humor und Augenzwinkern.

  • Choreographie Norbert Graf, Ayman Harper, Ivan Liška
  • Musik Modest Mussorgsky in verschiedenen instrumentalen Fassungen
  • Kostüme Susanne Stehle
  • Uraufführung 13. April 2014 im Nationaltheater München im Rahmen einer Matinee der Heinz-Bosl-Stiftung 

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Concertante

Inspiriert durch Frank Martins Petite Symphonie Concertante schuf der niederländische Choreograph Hans van Manen ein Meisterwerk für acht Tänzerinnen und Tänzer voll explosiver Spannung. Er zeigt vier weibliche und vier männliche Tänzer, gegensätzliche Typen, die sich einander annähern, und sich wieder voneinander entfernen. Das Ballett beeindruckt durch die Vielfalt der dramatischen Gesten im Aufeinandertreffen der Tänzer.

  • Choreographie Hans van Manen
  • Musik Frank Martin Petite Symphonie concertante
  • Kostüme Keso Dekker
  • Licht Joop Caboort
  • Uraufführung 16. Januar 1994 beim Nederlands Dans Theater Den Haag
  • Erstaufführung beim Staatsballett 6. Dezember 1994 im Nationaltheater München

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Intuition Blast

Ein geistreicher Pas de deux für zwei Männer zu Musik aus Tschaikowskys Schwanensee. Der Witz des Stückes lebt vor allem aus einer sehr indirekten Art von Parodie, den scheinbaren Unvereinbarkeiten, die jedem bei einer derart bekannten Musik und einem derart festgelegten Sujet sofort auffallen. Ein ausgesprochener Presse- und Publikumsliebling!

  • Choreographie Ralf Jaroschinski
  • Musik Peter I. Tschaikowsky Schwanensee, Walzer aus dem 1. Akt und Pas de quatre der Kleinen Schwäne aus dem 2. Akt
  • Uraufführung 07. März 1998 in Hannover
  • Erstaufführung beim Staatsballett 9. Oktober 1999 im Nationaltheater München

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Jardi Tancat

Jardi Tancat – katalanisch für "geschlossener Garten" – basiert auf katalanischen Volkserzählungen, gesammelt und gesungen von Maria del Mar Bonet. Drei ländliche Paare trauern sanft und anmutig über ihr vertanes Leben. In diesem virtuosen Ballett, mit dem Nacho Duato 1984 den ersten Preis im Choreographischen Wettbewerb in Köln gewann, lässt sich der Einfluss seines Stilvorbilds und Mentors Jiří Kylián erkennen.

  • Choreographie, Kostüme Nacho Duato
  • Musik Lieder, komponiert und gesungen von Maria del Mar Bonet (1981)
  • Licht Nicolas Fischtel
  • Uraufführung 19. Dezember 1983 beim Nederlands Dans Theater
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 28. April 2013 im Nationaltheater München

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Lauda

Die Wurzeln der Lauda oder Laude, sehr einfach strukturierter geistlicher Kompositionen, liegen bereits im 13. Jahrhundert, in der Zeit Franz von Assisis. Der englische Komponist Gavin Bryars nannte sie anlässlich seines Konzerts in München die "ersten Marketingmaßnahmen", wurden sie doch in Italien gern vor der Kirche gesungen, um die Gläubigen in die Gotteshäuser zu locken. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ist die Lauda meist komplexer. Gavin Bryars erforschte diese Kompositionen und bearbeitete sie in seinem eigenen Minimal-Idiom für sein Quartett und eine Singstimme.

  • Choreographie Norbert Graf und Simone Sandroni
  • Musik Gavin Bryars
  • Uraufführung 14. November 2014 in der Kirche St. Michael München

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The New 45

Richard Siegals The New 45 ist ein Dialog der Tänzer mit ihrem Körper, mit der Musik, mit dem Raum und miteinander. Die humorvollen Texte von Harry Belafonte und die kühlen jazzigen Rhythmen nehmen in den tänzerischen Kommentaren neue Gestalt an, charmant, witzig und sprühend vor Energie.

  • Choreographie Richard Siegal
  • Musik Oscar Peterson, Clark Terry, Harry Belafonte, Benny Goodman
  • Licht Mitchell Bogart
  • Uraufführung 4. Juli 2006 beim Athens International Dance Festival
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 29. April 2012 im Nationaltheater München

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Das Triadische Ballett

Das Triadische Ballett. Nicholas Losada (Foto: Wilfried Hösl)
  • Choreographie Gerhard Bohner nach Oscar Schlemmer – 1977
  • Musik Hans-Joachim Hespos
  • Kostüme Oscar Schlemmer (Ausführung 1977: Ulrike Dietrich) in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin
  • Einstudierung Colleen Scott, Ivan Liska
  • Erstaufführung beim Staatsballett II 4. Juni 2014 in der Reithalle München

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