Minas Borboudakis

Minas Borboudakis

Minas Borboudakis (Foto: Astrid Ackermann)

Minas Borboudakis wurde 1974 in Heraklion auf Kreta geboren. Seit 1992 lebt er in Deutschland, wo er in München und Hamburg bei Olaf Dressler, Urzula Mitrenga (Klavier), Wilfried Hiller und P. M. Hamel (Komposition) studierte. Sein Studium ergänzten Meisterklassen bei George Crumb, Luciano Berio, Wolfgang Rihm, Alexander Nasedkin und Rudolf Kehrer.  Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Rodion Shchedrin-Kammermusikpreis dem Preis der Christoph und Stephan Kaske Stiftung, dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Förderpreis Musik der Stadt München. Auftraggeber und Interpreten seiner Werke sind etwa das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, die Wiener Symphoniker oder das Ensemble Modern und die Kremerata Baltica. Künstler wie Kent Nagano, Juraj Valcuha, Constantinos Carydis, Enrique Mazzola, Johannes Moser, Alexej Gerassimez, Andreas Skouras und Alice Sara Ott gehören zu den Interpreten seiner Musik. Neben seinem Schaffen als Komponist konzertiert Minas Borboudakis regelmäßig als Pianist und Dirigent mit verschiedenen Ensembles und Kammermusikpartnern, etwa den Nürnberger Symphonikern, dem Münchner Kammerorchester und dem Ergon Ensemble. Für die Bayerische Staatsoper entstand sein erstes Streichquartett; sein Musiktheater-Werk für Jugendliche liebe.nur liebe wurde im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2007 uraufgeführt. Im Auftrag der Bayerischen Staatsoper entstand außerdem das Bläserquintett synaptic arpeggiator (2011). Nach der Uraufführung an der Greek National Oper in Athen (2018) dirigiert er auch die Deutsche Erstaufführung seiner Oper Z im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2019.

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