Frank Castorf

Frank Castorf

Frank Castorf (Foto: Thomas Aurin)

Frank Castorf, geboren in Ost-Berlin, arbeitete nach seinem Studium der Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin zunächst als Dramaturg und Regisseur an den Theatern von Senftenberg, Brandenburg/Havel und Anklam. Ab 1988 wurde er wiederholt in die BRD und die Schweiz eingeladen und inszenierte dort Stücke von Garcia Lorca, Goethe, Shakespeare, Lessing, Schiller, Ibsen, Brecht und Heiner Müller. Von 1992 bis 2017 war er Intendant der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Er schuf mit diesem Ensemble sowie als Gastregisseur u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Berliner Ensemble, am Residenztheater München, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Zürich und am Théâtre de l’Odéon Paris über 100 Inszenierungen. Mit Verdis Otello inszenierte er am Theater Basel das erste Mal Oper, es folgte Wolfgang Rihms Lenz bei den Wiener Festwochen. 2013 sorgte seine Inszenierung von Wagners Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko für Aufsehen. (Stand: 2018)

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