Andrey Kaydanovskiy

Andrey Kaydanovskiy (Foto: Benjamin Hofer)

Andrey Kaydanovskiy (Foto: Benjamin Hofer)

Hauschoreograph

Andrey Kaydanovskiy erhielt seine Ballettausbildung in Moskau, Stuttgart und Wien und tanzte anschließend im Ensemble des Balletts der Wiener Staatsoper. Seit 2009 arbeitet er neben seiner Tätigkeit als Tänzer auch als Choreograph. Seitdem entstanden Werke wie Zeitverschwendung und Stravinskys Der Feuervogel für das Wiener Staatsballett, Das hässliche Entlein für die Wiener Volksoper und Love Song, was u.a. auch am Bolshoi Theater in Moskau aufgeführt wurde. Seine Produktion Tea or coffee führte schließlich zu einer intensiveren künstlerischen Zusammenarbeit mit dem Stanislavsky Theater in Moskau, worauf er Birthday Waltz für das hundertjährige Jubiläum des Theaters sowie Pajama Party kreierte. Er choreographierte zudem zwei Werke für das Hamburger Bundesjugendballett, Perfect Example für das Tschechische Nationalballett und das für Sergei Polunin konzipierte Solo im Rahmen des Origen Festivals in der Schweiz. Im März 2018 gab er mit seinem Stück Fable am Taganka Theater in Moskau sein Debüt als Choreograph und Regisseur in einem abendfüllenden Theaterabend mit Schauspielern.

Seine Kreationen wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, so beispielsweise mit dem Preis „Best Dance Theatre Performer and Choreographer“ beim internationalen Tanzfestival TANZOLYMP in Berlin und mit dem Deutschen Tanzpreis 2016 in der Kategorie Zukunft.

2017 arbeitete Andrey Kaydanovskiy erstmals für Discovery im Rahmen von Ballettabend - Junge Choreographen mit dem Bayerischen Staatsballett zusammen. Im Juni 2019 feierte seine Neukreation Cecil Hotel in A Jour - Zeitgenössische Choreographien Premiere, die er mit dem Ensemble des Bayerischen Staatsballetts entwickelte. Für die Reihe Fester Samstag, die während der Corona-bedingten Schließung des Theaters entstand, kreierte er in seiner Rolle als Hauschoreograph das Werk petit pas., das auf humorvolle Weise Parallelen herstellte, zwischen dem ersten Tag der Schließung des Theaters und dem Geburtstag Marius Petitpas, die beide auf den 11. März fielen.

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