Jerome Robbins

Jerome Robbins (Foto Jesse Gerstein)

Jerome Robbins (Foto Jesse Gerstein)

Jerome Robbins ist nicht nur für seine Ballette, sondern auch für seine Kreationen für Theater, Film und Fernsehen bekannt. Seine Karriere begann 1939 am American Ballet Theatre, New York City, wo er zunächst im Corps tanzte, bald aber auch als Solist in Balletten Fokines, Tudors, Massines, Lichines und de Milles zu sehen war.

1944 kreierte er sein erstes eigenes Stück, Fancy Free, das vom American Ballet Theatre uraufgeführt wurde. In den Folgejahren entstanden über 60 weitere Ballette, darunter Afternoon of a Faun (1953), The Concert (1956), Les Noces (1965), Dances at a Gathering (1969), In the Night (1970), The Goldberg Variations (1971), In G Major (1975), Other Dances (1976), Glass Pieces (1983) und Ives Songs (1989) für Compagnien in aller Welt. Besonders eng arbeitete er mit dem New York City Ballet zusammen. Dort wurde er 1949 unter George Balanchine Associate Artistic Director und später, zusammen mit Peter Martins, Ballet-Master-in-Chief.

Robbins arbeitete außerdem als Choreograph und Direktor an zahlreichen Broadway-Produktionen mit. Genannt seien an dieser Stelle On the Town (1945), Billion Dollar Baby (1946), High Button Shoes (1947), Miss Liberty (1949), Call me Madame (1950), The King and I (1951), Peter Pan (1954), West Side Story (1957), das gleich mit zwei Academy Awards ausgezeichnet wurde, Gypsy (1959) und Fiddler on the Roof (1964).Sein letztes Musical Jerome Robbins’ Broadway von 1989 brachte ihm sechs Tony Awards ein, unter anderem in den Kategorien Bestes Musical und Bester Regisseur.

Unter den zahlreichen Auszeichnungen, die Robbins für seine Arbeit erhielt, waren fünf Donaldson Awards, ein Emmy Award, der Screen Directors' Guild Award, der New York Drama Critics Circle Award, der Kennedy Center Honors und der French Chevalier dans l’Ordre National de la Legion d’Honneur.

Jerome Robbins starb 1998 im Alter von 80 Jahren.

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