Christopher Wheeldon

Christopher Wheeldon (Foto: Angela Sterling)

Christopher Wheeldon (Foto: Angela Sterling)

Christopher Wheeldon gehört zu den weltweit gefragtesten Choreographen. Er ist stellvertretender künstlerischer Leiter des Royal Ballet. Für die Compagnie kreierte er Tryst, DGV: Danse à grande vitesse, Electric Counterpoint, Trespass, Aeternum (Olivier-Award als beste neue Tanz-Produktion), Alice im Wunderland und A Winter's Tale. Der Einakter Strapless entstand ebenfalls in der Spielzeit 2015/2016 für das Londoner Ensemble.

Wheeldon wurde in Yeovil geboren und erhielt seine Ausbildung an der Royal Ballet School. 1991 gewann er die Goldmedaille beim Prix de Lausanne mit einem selbst choreographierten Solo. Im selben Jahr trat er dem Royal Ballet bei, wo Kenneth MacMillan ihn bestärkte, seine choreographische Arbeit fortzusetzen. Im Jahre 1993 trat Wheeldon dem New York City Ballet bei, 1998 wurde er dort zum Solisten befördert. Er schuf sein erstes Werk Slavonic Dances 1997 fürs NYCB und wurde 2001 der erste 'choreographer in residence' des Hauses. Weitere Werke fürs NYCB folgten: Polyphonia (London Critics' Circle Award und Olivier-Award als beste neue Tanz-Produktion) und The Nightingale and the Rose.

Christopher Wheeldon arbeitet regelmäßig für die führenden Companien, darunter das Boston Ballet, das San Francisco Ballet, das Dutch National Ballet oder das Pennsylvania Ballet. Im Jahr 2007 gründete er Morphoses/The Wheeldon Company und wurde als erster britischer Choreograph mit einem Werk für das Bolschoi-Ballett beauftragt. Für die Abschlussfeier der Olympischen Spiele in London 2012 setzte er die Zusammenarbeit mit Alistair Marriott fort.

Christopher Wheeldon wurde für An American in Paris mit dem Tony Award in der Kategorie "Beste Choreographie" ausgezeichnet, 2016 wurde ihm der Britische Verdienstorden des Ranges OBE verliehen.

Termine mit Christopher Wheeldon

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