Yana Zelensky

Yana Zelensky

Ballettmeisterin

Yana Zelensky absolvierte ihre Tanzausbildung an der Waganowa-Ballettakademie in St. Petersburg und erhielt 1997 ein Engagement am dortigen Mariinsky Theater. Bereits nach kurzer Zeit begeisterte sie das Publikum in unzähligen Hauptrollen. Dabei arbeitete sie mit international renommierten Choreographen wie John Neumeier, William Forsythe, Pierre Lacotte, Alexei Ratmansky, David Dawson und Giuliano Peparini.

2008 wurde sie Ballettmeisterin und Assistentin des Ballettdirektors Igor Zelensky am Akademischen Opern- und Ballett-Theater Nowosibirsk. Während dieser Zeit erarbeitete sie mit dem Corps de ballet und den Solisten einen erheblichen Teil des klassischen Ballettrepertoires des Hauses. Zudem fungierte sie als Assistentin in verschiedenen Neuproduktionen wie Schwanensee, Nussknacker, Who cares? (mit den Choreographen der George Balanchine Foundation), Immortal Beloved (Edwaard Liang) sowie Carmen (Luigi Bonino). Die Zusammenarbeit mit hochrangigen Choreographen weckte in ihr die Begeisterung selbst zu choreographieren, die sie schließlich in ihrer Version des Grand Pas im Ballett Paquita (nach Marius Petipa) zur Schau stellte.

Ab 2011 war sie als Ballettmeisterin am Moskauer Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater tätig, wo sie zusammen mit dem Corps de ballet und den Solisten die Stücke berühmter Choreographen wie Pierre Lacotte (La Sylphide), Natalia Macarova (La Bayadère), Luigi Bonini (Coppélia di Roland Petit) und Kenneth MacMillan (Mayerling und Manon) einstudierte.

Seit 2016 ist Yana Zelensky Ballettmeisterin am Bayerischen Staatsballett, wo sie erneut von den ersten Solisten bis zum Corps de Ballet alle Tänzer trainiert. Sie arbeitet hier an den Produktionen nahezu aller klassischen Ballette mit. Exemplarisch seien genannt Giselle, La Bayadère, Spartacus und Alice im Wunderland. Im Zuge der Proben- und Arbeitsprozesse ist es besonders der persönliche Kontakt und Austausch mit führenden Choreographen wie beispielsweise Patrice Bart, Peter Wright, Yuri Grigorovich oder Christopher Wheeldon, der sie anspornt den Tänzern des Hauses die jeweiligen Rollen detailliert beizubringen. Besonders bei Repertoirestücken, wie zum Beispiel den Werken John Crankos, achtet sie darauf, die Aufführungstradition des Bayerischen Staatsballetts aufrechtzuerhalten. (Stand: Januar 2018)