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Eine Neuproduktion des AGORA Musiktheaterkollektivs

Münchner Opernfestspiele
Mittwoch, 28. Juni 2017
20.30 Uhr – 22.00 Uhr
Postpalast

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Dauer ca. 1 Stunden 30 Minuten

Junges Publikum · Drama Plus

Preise PG15

ausverkauft

Premiere am 28. Juni 2017

Uraufführung
  • Partner der Festspiel-Werkstatt

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Besetzung

Konzept
AGORA Musiktheaterkollektiv
Regie
Benjamin David
Mitarbeit Regie
Anna Brunnlechner
Komposition, Arrangement, musikalische Leitung
Benedikt Brachtel
Bühne
Valentin Köhler
Kostüme
Claudia Irro

Leonore
Laura Tatulescu
Florestan
Kristofer Lundin
Rocco
Alban Lenzen
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Mehr dazu

Ein Mann und eine Frau – beinahe das ideale Paar, und doch leben sie in zwei Welten. „Catarsi“ – für ihn der Ort, der ihn all seine Träume leben lässt, für sie der Ort, der ihren Mann ins Gefängnis der eigenen Imagination verbannt. Der Ort, den sie aufsuchen muss, um ihn damit zu konfrontieren. Durch ihren Mut scheint beider Begegnung möglich. Doch in welcher Welt findet sie statt? Im Realen? Im Utopischen? In konkreten Berührungen, in Worten und den im Gesang codierten Gefühlsäußerungen – oder in der Vorstellung, der Simulation davon? Die Gruppe AGORA wählt in den Festspielen nach ihren Untersuchungen in Prozessor I – III für ihre multimediale Stückentwicklung [catarsi] noch einmal Ludwig van Beethovens Oper Fidelio als Matrix, um zu untersuchen, welche Rolle die subjektive Wahrnehmung des Zuschauers im Musiktheater spielt. AGORA reagiert musikalisch, szenisch und visuell auf Beethovens utopischen Entwurf und lässt die Zuschauer im Postpalast virtuell und ganz real durch Leonores und Florestans Welten wandern.

 

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Biografien

AGORA ist ein Musiktheaterkollektiv von fünf Künstlern (Benedikt Brachtel, Anna Brunnlechner, Benjamin David, Claudia Irro, Valentin Köhler) verschiedener Disziplinen, die sich 2015 unter dem Impuls von Benjamin David zusammengeschlossen haben. Ihr Interesse ist es, körperlich-sensorische und institutionsgeprägte Rezeptionsweisen der Zuschauer experimentell zu untersuchen. Die mehrjährige Arbeit der einzelnen Mitglieder von AGORA an etablierten Theaterinstitutionen als auch in der Freien Szene beeinflusst ihre Fragestellungen und Auseinandersetzungen rund um das Repertoire und die Form des zeitgenössischen Musiktheaters. Zuletzt entwickelte das Kollektiv das Stück Ulysse Exp. N°1 (2015) in Lausanne. Mit PROZESSOR I beginnt eine Reihe von Veranstaltungen, die AGORA im Laufe der Spielzeit 2016/17 an der Bayerischen Staatsoper entwickeln wird.

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