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Der Diktator / Der zerbrochene Krug

Komponist Ernst Krenek und Viktor Ullmann
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln | Neuproduktion

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Alle Besetzungen

Musikalische Leitung
Karsten Januschke
Bühne
Marie Pons
Kostüme
Gesine Völlm
Licht
Christian Kass
Dramaturgie
Benedikt Stampfli
Video
Lea Heutelbeck

Orchester
Münchener Kammerorchester


Der Diktator

Inszenierung
Martha Teresa Münder

Diktator
Boris Prýgl
Charlotte
Réka Kristóf
Maria
Paula Iancic
Offizier
Galeano Salas


Der zerbrochene Krug

Inszenierung
Andreas Weirich

Walter
Oleg Davydov
Adam
Milan Siljanov
Licht
Long Long
Marthe
Alyona Abramowa
Eve
Anna El-Khashem
Veit
Boris Prýgl
Ruprecht
Galeano Salas
Brigitte
Niamh O’Sullivan
Bedienter
Alexander York
Erste Magd
Paula Iancic
Zweite Magd
Niamh O’Sullivan
Frau Brigitte
Ulrike Arnold

Münchener Kammerorchester

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Mediathek

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Handlung Der Diktator

Der Diktator ordnet erneut einen Krieg an. Seine Frau Charlotte beschwört ihn, mit dem Blutvergießen aufzuhören und hält ihm ein anderes Ideal entgegen: den Frieden der Natur. Das lässt den Diktator kalt. Dafür begehrt er Maria, die Frau des verwundeten Offiziers. Nachdem der Offizier Maria von seinen Verletzungen während des Krieges und den damit verbundenen Ängsten erzählt hat, sinnen beide nach Rache. Der Offizier bringt Maria dazu, einen Mord am Diktator zu planen. Charlotte hegt Misstrauen gegen Maria. Sie sieht sich darin bestätigt, als sie eine Pistole bei Maria entdeckt. Doch als Maria dem Diktator gegenübersteht, fühlt sie sich von ihm angezogen, legt die Waffe weg und die beiden schwören unerwarteter Weise ihre gemeinsame Liebe. Eifersüchtig greift Charlotte nach der Waffe und will ihren Mann erschießen, stellt jedoch fest, dass sie dazu nicht in der Lage ist, und gibt die Waffe dem Offizier weiter. Dieser erschießt nicht den Diktator, sondern seine Frau. Der Offizier ist fassungslos über seine Tat.


Handlung Der zerbrochene Krug

Der Dorfrichter Adam hat Wunden am Gesicht, Kopf und Bein, weil er gestrauchelt sei, wie er seinem Gerichtsschreiber Licht weismachen will. Zu allem Übel ist der strenge Gerichtsrat Walter vor Ort: Er will die Zustände am Gericht kontrollieren. Adam stellt fest, dass ihm seine Gerichtsperücke abhandengekommen ist. Der Gerichtstag beginnt mit Frau Marthe, die Ruprecht, den Verlobten ihrer Tochter Eve, verklagt: Nachts sei dieser in Eves Kammer eingedrungen, und bei seiner Flucht habe er auch noch einen wertvollen Krug zerbrochen. Ruprecht weist die Anschuldigungen zurück und wirft stattdessen seiner Verlobten Untreue vor. Während Adam Ruprecht zu einem Geständnis drängt, schickt Walter nach einer Entlastungszeugin, Frau Brigitte. Zudem bittet er Eve um eine Aussage. Diese beteuert Ruprechts Unschuld und erklärt, dass sie nicht aussagen wolle, wer für die Tat verantwortlich sei. Als Frau Brigitte Adams Perücke vorlegt, gerät dieser in Erklärungsnot. Adam will den Fall abwimmeln und Ruprecht schnell ins Gefängnis werfen. Nun bricht Eve ihr Schweigen und bezichtigt Adam, den Krug selbst zerbrochen zu haben, weil er sie in ihrer Kammer aufgesucht hat. Adam sucht das Weite. Ruprecht bittet Eve um Verzeihung und Walter verweist Frau Marthe nach Utrecht, um dort Gerechtigkeit für den zerbrochenen Krug zu erstreiten. Und obwohl der Übeltäter nicht verurteilt wurde, sammelt sich die Dorfgemeinschaft und sinnt über Gerechtigkeit nach: „Fiat justitia, damals wie ebenda: Richter soll keiner sein, ist nicht sein Herze rein.“ 

Förderer des Opernstudios: Dr. Arnold und Emma Bahlmann, Rolf und Caroli Dienst, Vera und Volker Doppelfeld-Stiftung, Christa Fassbender, Freunde des Nationaltheaters e.V., Dr. Joachim Feldges, Oliver und Claudia Götz, Dirk und Marlene Ippen, Christine und Marco Janezic, LfA Förderbank Bayern, Ligne Roset FÜNF HÖFE, The Opera Foundation, Eugénie Rohde, Schwarz Foundation, Georg und Swantje von Werz

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Biografien

Karsten Januschke studierte Klavier, Musikwissenschaft und Dirigieren in Wien und assistierte u. a. Christian Thielemann bei den Bayreuther Festspielen und an der Wiener Staatsoper. Seit 2008 pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit der Oper Frankfurt, wo er langjährig als Solorepetitor und Kapellmeister tätig war. Sein Repertoire umfasst Werke wie Don Carlos, La traviata, La bohème, Die Fledermaus, Hänsel und Gretel, Aribert Reimanns Die Gespenstersonate und Aulis Sallinens Kullervo. Das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit bilden die Opern Mozarts. Mit dem Premierendirigat von Le nozze di Figaro gastierte er 2016/17 am Theater St. Gallen, mit der musikalischen Leitung von Carmen an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Er konzertiert regelmäßig mit namhaften Orchestern wie dem MDR-Sinfonieorchester, dem Münchner Rundfunkorchester oder dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2017/18: Der Diktator, Der zerbrochene Krug. (Stand: 2018)

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