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Kinderoper nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Ulf Stark

Komponist Gordon Kampe
ab 7 Jahren

Sonntag, 31. März 2019
15.00 Uhr – 16.10 Uhr
Rennert-Saal

Neues Probengebäude, Einlass 1/2 Stunde vor Vorstellungsbeginn über die Tageskasse

Dauer ca. 1 Stunden 10 Minuten

Ermäßigung für Schulkinder: € 10,-

Preise PG20

ausverkauft

Premiere am 08. Juli 2017

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Termine & Karten

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Besetzung

Inszenierung
Łukasz Kos
Bühne
Pawel Walicki
Kostüme
Joanna Niemirska
Dramaturgie
Benedikt Stampfli
Theaterpädagogin
Ursula Gessat
Musikalische Leitung
Patrick Hahn

Nils
Ralf Lukas
Ulf (Sänger)
Maximilian Krummen
Berra (Sänger)
Joshua Owen Mills
Ulf (Kind)
Federico Molino
Berra (Kind)
August Marr
Klavier, Celesta
Edgar Wiersocki
Klarinette und Bassklarinette
Andreas Schablas
Posaune
Florian Loch
Kontrabass
Teresa Baur
Schlagzeug
Thomas Würfflein
Schlagzeug
Marcel Morikawa

Besetzung für alle Termine

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Die poetische Geschichte von Kannst du pfeifen, Johanna richtet sich insbesondere an Kinder ab sieben Jahren. Berra und Ulf sind beste Freunde. Aber Berra findet es ungerecht, dass Ulf einen Opa hat und er nicht. Zusammen suchen sie nach einem Opa für Berra und finden den pfeifenden Großvater Nils in einem Altersheim. Eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem alten Mann und den beiden Jungen entspinnt sich, die sowohl Glücksmomente als auch Trauer kennt – eine unkonventionelle Annäherung an das Thema Alter und Sterben, frei von Sentimentalität.

 

Ulf und Berra sind Freunde.  Ulf erzählt von seinem Opa, der Schweinshaxe und Torte isst und Pfeife raucht. Berra findet es ungerecht, dass er keinen Opa hat. Ulf verspricht, einen Opa für Berra zu finden.

Am nächsten Tag treffen sich die beiden Freunde und suchen im Altersheim einen Opa für Berra aus: Nils reagiert überrascht, lässt sich aber nach kurzem Zögern auf das Spiel ein und stellt den Mitbewohnern des Altenheims voller Stolz seinen „Enkel“ Berra vor.

Berra und Ulf besuchen den Großvater Nils fast jeden Tag und nach einer Woche machen die drei einen Ausflug. Nils hat alles vorbereitet. Er baut mit den beiden Jungen einen Drachen. Er singt und pfeift dabei den alten Schlager „Kannst du pfeifen, Johanna“ und erzählt den beiden Freunden von seiner Frau Johanna, die vor vielen Jahren gestorben ist.  Der Drache fliegt nicht, weil kein Wind geht und Nils vertröstet die beiden auf einen anderen Tag.

Am nächsten Tag liegt Nils im Bett und hat keine Kraft aufzustehen. Berra erzählt seinem Opa von seinem Wunsch Pfeifen zu lernen. Nils verspricht, es ihm beizubringen. Berra erfährt, dass Nils als Kind gerne Kirschkernspucken gespielt hat und dass er in der kommenden Woche Geburtstag hat.

Die ganze Woche ist Berra mit Geburtstagsvorbereitungen beschäftigt. Am Freitag ist es endlich soweit: Am frühen Abend holen die beiden Jungen Nils ab. Heimlich schleichen sich die drei in den Garten des gefürchteten Gustavsson, klettern dort heimlich auf dessen Kirschbaum, klauen und essen Kirschen und spucken die Kerne um die Wette. Um ein Haar werden sie dabei von Gustavsson erwischt.  Beim anschließenden Picknick im Baum überreicht Berra seinem Opa sein Geburtstagsgeschenk. Nils fragt Berra, ob er das Pfeifen inzwischen gelernt hat. Nils ist sich ganz sicher, dass Berra das Pfeifen lernen wird. „Wenn wir uns das nächste Mal sehen, dann pfeifst du!“, verspricht Nils.

Berra zieht sich zurück und übt und übt – einige Wochen lang. Dann verkündet er seinem Freund Ulf voller Freude seinen Erfolg. Er hat das Pfeifen gelernt!

Voller Ungeduld rennt Berra los zum Altersheim in Nils Zimmer. Das Zimmer ist leer, Nils ist nirgends auffindbar. Eine Bewohnerin des Altersheims eröffnet Berra die traurige Nachricht: Nils ist gestorben. Am nächsten Samstag bei der Beerdigung kann Berra sich in der Kapelle von ihm verabschieden.

Es ist ein windiger Tag. Berra klaut die schönste Rose in Gustavssons Garten, geht in die Kapelle und pfeift für seinen Opa zum Abschied „Kannst du pfeifen, Johanna“. Nach der Beerdigung lassen die beiden Freunde den Drachen steigen, den sie mit Nils gebaut haben. Es geht ein Wind und der Drachen fliegt.

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Biografien

Łukasz Kos, geboren in Warschau, studierte zunächst Theaterwissenschaften an der dortigen Theaterakademie und im Anschluss Regie an der Staatlichen Theaterhochschule in Krakau. Von 2001 bis 2002 war er Regisseur am Teatr Nowy in Łodz, wohin er regelmäßig als Regisseur zurückkehrt. Er inszenierte insbesondere zeitgenössische Werke u. a. am Theater TR Waszawa, Teatr Powszechny und am Teatr Polonia in Warschau. An der Oper von Łodz inszenierte er Michael Nymans Kammeroper Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte, an der Staatsoper Warschau die Studioproduktionen Tagebuch eines Verschollenen von Janáček sowie Shakespeares Sonette vom polnischen Komponisten Paweł Mykietyn. Zudem machte er immer wieder Theater für junges Publikum, darunter Inszenierungen am Warschauer Puppentheater, am Theater für Kinder und Jugendgliche IMKA in Warschau sowie zuletzt Peter Pan am Nowy Teatr Warschau. (Stand: 2017)

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