Infos

Sonntag, 11. November 2018
11.00 Uhr
Nationaltheater

Der Vorverkauf erfolgt über die Heinz-Bosl-Stiftung, T +49.(0)89.337763 oder per E-Mail über unseren Kartenlink

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Allan Bergius

Sprecher
Frank Bloedhorn
Orchester
ATTACCA - Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters

Ensemble des Bayerischen Jugendballetts München

Jung-/Studierende der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München

Besetzung für alle Termine

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Medien

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Mehr dazu

Mit der Gründung der Stiftung, die den Namen ihres großen, so früh verstorbenen Tanzpartners Heinz Bosl in die Zukunft tragen sollte, verband Konstanze Vernon von Anfang an, also seit 1978, die Idee regelmäßiger Sonntags-Matineen im Nationaltheater. Immer hatte sie die Bühne ihrer gemeinsamen Triumphe in Schwanensee, Onegin oder Romeo und Julia als eine Art heiligen Ort betrachtet. Und untrennbar war mit dem pädagogischen Gedanken der Stiftung der Wunsch verbunden, dass die jungen Menschen, die sich der Tanzkunst verschreiben wollten, von Kindesbeinen diese Erfahrung machen sollten.

Zu erfahren, was es heißt, auf einer großen Bühne, und dazu auf einer der traditionsreichsten und bedeutendsten der Welt, zu stehen. Tanzen zu dürfen auf dieser Bühne und vor diesem gewaltigen, fünf Rängen hoch in Rot und Gold schimmernden Zuschauerraum – nie hatte Vernon vergessen, was für ein Privileg das für einen jeden Künstler bedeutet.

Und sie konzipierte die Programme der Bosl-Matineen so, dass sie bald zu einem selbstverständlichen Teil des Münchner Tanzlebens wurden: die Kleinen der Ballett-Akademie erhielten künstlerisch substanzreiche Aufgaben. Desgleichen die Heranwachsenden und die Studenten der Oberstufe, für die die Stiftung Choreographen von Weltrang verpflichtete. Hier konnten die Schüler erfahren, was ihre Kunst im anspruchsvollsten Fall zu leisten vermag. Nicht weniger lag Vernon das Publikum am Herzen: ein Familienfest sollten die Matineen sein, die Kinder begeistern ebenso wie die Eltern und sogar den erfahrenen Ballettbesucher, der höchste Kunsterwartungen an ein Programm zu stellen gewohnt ist.

Und so ist es mit den Bosl-Matineen

Zum 40-jährigen Bestehen

UN BALLO
Choreographie Jiří Kylián
Musik Maurice Ravel

INTERMEZZO
Choreographie Terence Kohler
Musik Dmitri D. Schostakowitsch

102
Choreographie Eric Gauthier
Musik Jens-Peter Abele, Eric Gauthier

PETER UND DER WOLF
Choreographie Kinsun Chan
Musik Sergej S. Prokofjew

ATTACCA ‒ Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters
Musikalische Leitung Allan Bergius

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Biografien

Allan Bergius wurde 1972 in München geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Cellounterricht.

Ein Jahr später trat er dem Tölzer Knabenchor bei, wo er sieben Jahre lang als Solist zahlreiche Sopranpartien unter Dirigenten wie Karajan, Levine, Harnoncourt und Sawallisch sang. Höhepunkt war für ihn die Solopartie in Mahlers 4. Symphonie unter Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern. Im Alter von zwölf Jahren wurde Allan Bergius in die Violoncelloklasse von Jan Polacek aufgenommen, bei dem er sein Studium am Richard Strauss-Konservatorium München 1993 mit Auszeichnung abschloss. In dieser Zeit war er 1. Preisträger bei "Jugend Musiziert", des Kulturkreises Gasteig und des Deutschen Konservatorien Wettbewerbs. Ab 1994 studierte er Cello bei Frans Helmerson an der Musikhochschule Köln, wo er seine Reifeprüfung mit Auszeichnung bestand und 1998 das Konzertexamen erfolgreich ablegte. Zusätzlich hatte er Unterricht beim Amadeus Quartett und Alban Berg Quartett. Parallel zum Cellounterricht gründete er dreizehnjährig ein Jugend-Kammerorchester, das er neun Jahre bei Konzerten in Deutschland, Großbritannien und Dänemark leitete. Es folgten Dirigierkurse bei Helmuth Rilling, Richard Schumacher und Milos A. Machek. Mit 17 erreichte er den 1. Platz beim Internationalen "Masterplayers Competition for Conductors" in Lugano. 1992 erhielt er ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes München. Ein Jahr später wurde er in das "Dirigentenforum" des Deutschen Musikrates aufgenommen, wo er zahlreiche Kurse bei namhaften Dirigenten belegte. 1993 und 1994 errang Allan Bergius den 1. Platz beim Internationalen Meisterkurs für Dirigenten mit der Mährischen Philharmonie in Olomouc, Tschechische Republik. Von 1998 bis 2001 studierte er Dirigieren bei Michael Luig an der Kölner Musikhochschule. Nach einer Spielzeit als Solocellist an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wurde er 2001 an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach 2. Kapellmeister. Zu seinen wichtigsten Dirigaten zählten bisher Don Giovanni, Eugen Onegin, Macbeth, Luisa Miller, Hänsel und Gretel, Carmen, Don Pasquale, Die Zauberflöte und Tannhäuser. Gastdirigate führten ihn u.a. nach Biel, Regensburg, München, Nürnberg und Kassel. 2004 erhielt er in der Sparte Dirigieren den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler sowie einen Förderpreis von den Freunden des Theaters Krefeld-Mönchengladbach. Seit März 2007 ist er stellvertretender Solocellist beim Bayerischen Staatsorchester in München. Gleichzeitig übernahm er die musikalische Leitung von ATTACCA, dem Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters.

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