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Musiktheater-Projekt mit jungen Geflüchteten und Münchnern mit und ohne Migrationshintergrund


geeignet ab 16 Jahren | Neuproduktion

Dienstag, 19. Dezember 2017
19.00 Uhr
Rennert-Saal

Neues Probengebäude, Einlass über die Tageskasse

Ermäßigung für Schüler, Azubis und Studierende: € 10,- (nur am Schalter und telefonisch)

Preise PG20, € 20

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Premiere am 14. Dezember 2017

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Besetzung

Konzeption und Inszenierung
Jessica Glause
Kostüme
Lena Winkler-Hermaden
Licht
Thomas Wendt
Bühne
Valerie Liegl
Chorleitung
Amelie Erhard
Theaterpädagogik
Ursula Gessat, Nikola Ziegler
Dramaturgie
Daniel Menne

Komposition, Arrangements und Musikalische Leitung
Benedikt Brachtel

Mitwirkende

Adnan Jafar, Adnan Jafar, Alexandra Baumer, Ali Madad Qorbani, Alicia Brandtner, Anna Zahlten, Cangin Mamkalo, Ibrahim Fadel, Jawad Hossani, Julia Hochholzer, Lea Gockel, Lena Kühn, Lena Ruffer, Lukas Baumer, Magnus Adams, Maja Strobelt, Maria Steinhilber, Marsha Santoso, Martin Lucke, Mila Stephan, Mohamed Abo Al Hassan, Mohamed Alabdo, Mohamed Diallo, Niklas Pötzsch, Noé Lausch, Paola Staron, Priska Kraft, Rostam Sherzad, Sarah Al-Yassin, Simon Riegel, Unity Okoje, Zahra Akhlaqi, Zekeria Majidy

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„Auch wir mussten fliehen. Auch wir brachen auf ins Ungewisse, auch wir zogen durchs Meer, auch wir gingen durch die Wüste, auch wir ersehnten das Land, in dem Milch und Honig fließen.“ Noch heute erleben Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, Ähnliches wie Moses vor dreitausend Jahren. Bereits in der Spielzeit 2015/16 haben junge Geflüchtete und Münchner Jugendliche ausgehend von einem aus Bibel, Thora und Koran bekannten Stoff in dem Musiktheaterstück NOAH ihre Erfahrungen mit Flucht und Migration thematisiert. Im Nachfolgestück MOSES, das im Dezember 2017 an der Bayerischen Staatsoper zur Uraufführung kommt, erzählen Teilnehmer von NOAH und weitere Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung anhand der Moses-Geschichte von ihrer Situation heute. Was beschäftigt Jugendliche, die aus Afghanistan, Syrien, Guinea, Nigeria und anderen Ländern geflohen sind und nun schon mehrere Jahre in München leben? Welche Rolle spielt das Thema Flucht für junge Münchner? Und wie können Menschen mit sehr unterschiedlichen Biographien gemeinsam ein Theaterstück erarbeiten? Unter der Leitung der Regisseurin Jessica Glause und des Musikers Benedikt Brachtel entsteht mit MOSES ein Stück, in dem die Mitwirkenden als DarstellerInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf der Bühne stehen.

 

Junge Geflüchtete sowie Münchner Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund entwickelten und brachten in der Spielzeit 2015/16 mit NOAH ein Musiktheaterstück ausgehend vom Mythos der Arche, das im Mai 2016 im Rennert-Saal Premiere feierte. Anderthalb Jahre später befragen Jugendliche erneut einen religionsübergreifend bekannten Stoff nach Parallelen zu ihrer Lebenswirklichkeit und Biographie sowie heutigen Herausforderungen, die sich ihnen in einer multikulturellen Gesellschaft stellen.

 

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Biografien

Jessica Glause studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim sowie Theater und Darstellende Kunst an der Universität der Provence Aix-Marseille. 

Von 2002 bis 2006 übernahm sie die Regie- und Tourassistenz beim Berliner Theaterensemble Nico and the Navigators. 2007 war sie Regieassistentin u.a. an der Jungen Oper Stuttgart, beim KAZ Open Air Festival und bei den Bregenzer Festspielen, von 2008 bis 2010 an den Münchner Kammerspielen. Seit 2010 ist sie als freischaffende Regisseurin tätig und inszenierte bisher u.a. am Theater Freiburg, am Staatstheater Nürnberg, an den Münchner Kammerspielen und an den Vereinigten Bühnen Bozen. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. 2015 den Publikumspreis beim Festival Radikal Jung am Münchner Volkstheater für ihre Inszenierung von Und jetzt: Die Welt. An der Bayerischen Staatsoper inszeniert sie 2015/16 NOAH.

 

 

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