Alina Cojocaru

Alina Cojocaru (Foto: André Uspenski)

Alina Cojocaru (Foto: André Uspenski)

Alina Cojocaru ist seit Jahren eine der am meisten umworbenen und bewunderten Ballerinen der internationalen Szene. Lange Jahre beheimatet als Principal Dancer beim Royal Ballet in London, wechselte sie vor einigen Jahren zum English National Ballet.

In der jüngsten Phase ihrer Karriere wurden dann John Neumeier und das Hamburg Ballett entscheidend für ihr künstlerisches Wirken. Hier eroberte sie sich die großen Ballerinen-Partien in Neumeier’s Balletten von Kameliendame bis Sommernachtstraum. Darüber hinaus schuf Neumeier für sie neue Rollen wie die zentrale Partie in seinem abendfüllenden „Liliom“. Und es rufen weiterhin regelmäßig die angesehensten Kompanien der Welt nach ihr, wenn es gilt, dem Spielplan besonderen Glanz beizufügen, darunter das St. Petersburger Mariinsky-Ballett oder das American Ballet Theatre in New York. Sie ist ein Star in Japan ebenso wie in New York oder Los Angeles.

Alina Cojocaru stammt aus Bukarest, wurde in Kiew ausgebildet und kam 1998 mit einem Prix de Lausanne-Stipendium an die Londoner Royal Ballet School. Ihr erstes Engagement hatte sie im Kiewer Ballett, wo sie sogleich alle klassischen Hauptpartien tanzte. 1999 kehrte sie nach London zurück zum Royal Ballet, zunächst noch als Gruppentänzerin, avancierte allerdings bereits 2001 zum Principal Dancer. In atemberaubendem Tempo hatte sie sich nicht nur zum Londoner Publikumsliebling empor getanzt, sondern auch zur von der internationalen Kritik beispiellos bewunderten Ballerina.

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