Peter Farmer

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Der englische Bühnen- und Kostümbildner Peter Farmer zählt zu den namhaftesten und meistbeschäftigten Designern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch als Maler mit zahlreichen Einzelausstellungen in der ganzen Welt genießt er einen internationalen Ruf. Sein subtiler malerischer Umgang mit der Farbe, der sich sowohl in seinen Bühnenbildern mit delikaten Prospekten als auch bei den Kostümen im raffinierten Umgang mit Stoffen bekundet, und der ganz der Tradition verpflichtet ist, macht seine Ausstattungen unverwechselbar. Er ist besonders bekannt als Designer für Ballett und hat für alle großen Ballettcompagnien der Welt gearbeitet. Die Liste seiner Arbeiten liest sich wie ein Verzeichnis der modernen Ballettgeschichte. So sind die Produktionen für das Royal Ballet in London (Kenneth MacMillans Winter Dreams), das English National Ballet, das London Contemporary Dance Theatre, das Ballet Rambert oder das Birmingham Royal Ballet nur ein kleiner Teil seiner Arbeiten allein in Großbritannien. Er war zu Gast beim Royal Winnipeg Ballet in Canada, beim Hongkong Ballett, an der Römischen Oper, beim Australian Ballet, bei vielen amerikanischen Compagnien, in Tokio, Rio de Janeiro oder beim Portugiesischen Nationalballett. Allein Giselle hat er, bis zu seiner jüngsten Version für das Ballett der Berliner Staatsoper im Jahre 2000, vierzehnmal ausgestattet. Seine Münchner Giselle aus dem Jahre 1974 ist bis heute im Staatsballett-Repertoire zu sehen. MacMillans Manon hat er für das Leningrader Kirov-Ballett und die Wiener Staatsoper erarbeitet; das Bühnenbild und die Kostüme aus Wien wurden als Leihgabe auch für die Münchner Manon-Produktion übernommen.

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