Irina Jacobson

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Irina Jacobson

Irina Jacobson wurde in Leningrad ausgebildet und tanzte anschließend lange Jahre unter ihrem Mädchennamen Irina Pevsner beim Kirov-Ballett. Bis heute zeigt sie sich geprägt und beeindruckt von ihrer Zusammenarbeit mit Agrippina Waganowa, ihrer entscheidenden Lehrerin, und Fedor Lopuchow, ihrem ersten Direktor. Durch diese Künstler, die beide noch mit Marius Petipa persönlich gearbeitet hatten, vermittelt Irina Jacobson als Pädagogin heute eine der ganz wenigen noch unmittelbaren Traditionslinien zurück zur klassischen Periode des russischen Balletts. Nach ihrer Heirat mit dem sowjetischen Choreographen Leonid Jacobson (1904-1975) arbeitete sie bis zu dessen Tod als seine Assistentin und ging dann als Ballettmeisterin zum Bolschoi-Ballett in Moskau. 1982 emigrierte sie in die USA und wirkte als weltweit begehrte Ballett- und Trainingsmeisterin u.a. in San Francisco, beim Royal Ballet in London, beim Holländischen Nationalballett und beim Hamburg Ballett, wo sie bis heute noch als pädagogische Beraterin in der Leitung der Ballettschule tätig ist. Daneben widmet sie sich der Einstudierung von Werken ihres Mannes. Seit einigen Jahren hat sie ihren Wohnsitz in Israel. Beim Bayerischen Staatsballett arbeitet sie regelmäßig als Ballettmeisterin und als künstlerische Beraterin bei der Erarbeitung der großen Klassiker; hier trat sie besonders hervor bei Ivan Liskas Produktion von Dornröschen. Ihre Einstudierung von Leonid Jacobsons Pas de quatre hatte 1999 bei der Terpsichore-Gala I Premiere.

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