rosalie

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rosalie wurde 1953 in Gemmrigheim nahe Stuttgart geboren und studierte zunächst Germanistik und Kunstgeschichte. 1975 begann sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Malerei, Grafik und Plastisches Arbeiten zu studieren. Ab 1977 war sie Schülerin von Prof. Jürgen Rose.

Seit 1979 war rosalie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Schauspiel, Ballett und Film tätig und stellte als freischaffende Künstlerin experimentelle Raum- und Figurenkonzepte aus, in denen sie Alltagsgegenstände verfremdete, in neue Kontexte stellte.

1988 erhielt sie den 1. Preis für das beste Bühnenbild der 1. Münchner Biennale für neues Musiktheater (Leijla und Mecnun). rosalies "unaufhaltsamer schöpferischer Impuls lässt aus dem unergründlichen Fundus von Alltagsgegenständen, Industriematerialien und Farben immer wieder neue, spektakuläre und provokante Ideenwelten der Fantasie entstehen". Spätestens seit Ihren visionären Bühnenräumen für den Ring des Nibelungen der Bayreuther Festspiele von 1994 bist 199 ist rosalie einem internationalen Publikum bekannt.

Zentrale Arbeiten für die Ballettbühne schuf sie vor allem für die Produktionen des 2004 gestorbenen Leipziger Ballettdirektors und Choreografen Uwe Scholz, mit dem sie eine lange Freundschaft verband.
Seit 1995 war sie außerdem Professorin für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Sie hielt Vorträge bei internationalen Symposien und leitete Meisterklassen für Bühnenbild in Bayreuth, Dresden, Salzburg und Weimar.

Für das Bayerische Staatsballett zeichnete rosalie für fünf Bühnenbilder verantwortlich: Klavierkonzert in Es-Dur (Uwe Scholz), Violakonzert (Martin Schläpfer), Once Upon An Ever After und Helden (Terence Kohler) sowie Cambio d'abito (Simone Sandroni).

Am 12. Juni 2017 starb rosalie in Stuttgart.

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