Unsere Opern.Files

Jeder kennt diesen einen Ordner, den er auf dem Desktop abgespeichert hat, wo sich alles zu einem Thema lose vereint: Viele Files, wild zusammengewürfelt, assoziativ geordnet. Die Opern.Files sind solche losen Sammlungen zu den Neuproduktionen der Bayerischen Staatsoper. Podcasts, Bilder, Galerien, Videos, Texte und weiter verzweigte Inhalte zu den Opern, den Menschen dahinter, den Prozessen und der Entstehung. Für alle, die nicht genug von Oper bekommen. Und für alle, die im endlos erscheinenden digitalen Raum immer wieder Neues entdecken wollen.

Sie haben Fragen oder Anregungen zu diesem Format? Dann schreiben Sie uns gerne an [email protected].

L'INFEDELTÀ DELUSA.Files

Regisseurin Marie-Eve Signeyrole spürt in Haydns heiterer Oper L´Infedeltà delusa den ernsten Kern auf, der jeder guten Komödie zugrunde liegt. Der Widerstand gegen eine hierarchische, von Männern diktierte Ordnung ist nicht mehr nur Anlass für Verkleidungsszenen und dem Vorspielen falscher Tatsachen, sondern wird zum Kampf der Mädchen auf das Recht, zu lieben wen man will, das Recht, seine Zukunft selbst gestalten zu können und das Recht, als Frau akzeptiert zu werden. Die emotionale Temperatur kocht hoch und am Ende ist nichts mehr wie es war…

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Peter Grimes.Files

Wenn ein Gerichtsurteil zum Gerüchtsurteil wird, dann droht Unheil. So ergeht es Peter Grimes in der gleichnamigen Oper von Benjamin Britten, die am 06. März an der Bayerischen Staatsoper Premiere hat. Das Stück beginnt mit einer Anhörung: einem Verdacht wird nachgegangen, Zeugen werden vernommen, aber es kann dem Beschuldigten kein Fehlverhalten nachgewiesen werden. Doch der vermeintliche Freispruch ist eigentlich eine Drohung: „Das ist eine Sache, an die sich die Leute immer erinnern werden“, gibt der Untersuchungsrichter Peter Grimes auf den Weg. Was für eine Hypothek! Mit dieser Belastung hat er eigentlich keine Chance, seinen Ruf wiederherzustellen. Das will er nicht wahrhaben, und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.

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Füchslein.Files

Das schlaue Füchslein – die erste Premiere im Jahr 2022! Am 30. Januar 2022 konnten Sie die Oper von Leoš Janáček in einer Neunszenierung auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper sehen. Die Regie übernahm Barrie Kosky, der bereits einige Stücke am Nationaltheater inszenierte. Er erhebt die Metamorphose zum Prinzip seiner Inszenierung und beschwört in traumgleichen Bildern die verwandelnde Kraft der Erinnerung. Die ganze Oper erzählt vom Wunsch einer großen Versöhnung: keiner geringeren als der zwischen den Sphären der Natur und der Kultur, die das Werk auch musikalisch raffiniert und vielschichtig ineinander spiegelt.

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Giuditta.Files

Franz Lehárs Giuditta – mal als „Spieloper“, mal als „Musikalische Komödie“ oder als „Operette“ betitelt – feierte am 18. Dezember 2021 ihre Erstaufführung an der Bayerischen Staatsoper. Der für seine launisch-schönen Theaterabende bekannte Regisseur Christoph Marthaler inszenierte das Werk und durchbrach die Komposition mit Orchestermusiken und Liedern von Lehárs Zeitgenossen. So verwandelt sich das Werk zu einer neuen Giuditta in der Fassung von Christoph Marthaler und Malte Ubenauf und erzählt eine Liebesgeschichte innerhalb der Wirrungen und Irrungen der Zeit der 1930er Jahre. 

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Cinderella.Files

Die erste Ballettpremiere der Saison fand am 19. November 2021 mit Cinderella statt. Christopher Wheeldons Cinderella ist ein Märchen-Ballett und doch so viel mehr als das. Es erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das früh seine Mutter verliert und dem die Verwandlung gelingt vom Aschenputtel zur Prinzessin. Dabei erweist sie sich in Wheeldons Choreographie und Inszenierung als kluge junge Frau, die weiß, wann es sich zu kämpfen lohnt. 

Im Videomagazin OBSERVATIONS blicken wir hinter die Kulissen und auf das wichtigste Element in einer jeden Ballettvorstellung: den Schuh. Der passenderweise auch in Cinderella eine zentrale Rolle spielt. Choreograph Christopher Wheeldon erzählt im Interview, warum Märchen für ihn kein Verfallsdatum haben. 

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Nasen.Files

Dmitri D. Schostakowitschs Die Nase wurde in einer Inszenierung von dem russischen Regisseur Kirill Serebrennikov auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper gebracht. Der neue Generalmusikdirektor Vladimir Jurowksi leitete das Bayerische Staatsorchester. Wir haben uns seit Beginn der Proben mit unterschiedlichen Themen, rund um diese Premiere beschäftigt und Artikel, Bilder, Podcasts und Videos für Sie gesammelt. 

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