MAX JOSEPH 2019/20 | No. 4

Aus den Augen, aus den Ohren, aus dem Herzen, aus dem Sinn? Diese Frage stellen sich die Autorinnen und Autoren, die Künstlerinnen und Künstler in den Beiträgen dieser Ausgabe von Max Joseph, die allesamt während der Hochphase des Lockdowns entstanden sind. Eigentlich würde zu den Festspielen eine über 200-seitige Prachtausgabe dieses Magazins erscheinen. Doch auch wenn der reguläre Spielbetrieb an der Bayerischen Staatsoper gerade gezwungenermaßen ruht, ist unser kreatives Denken nicht unterbrochen. Und so drucken wir Max Joseph trotzdem – in reduzierter Form als Beilage in der Süddeutschen Zeitung – und veröffentlichen einige Artikel exklusiv digital an dieser Stelle.

„Das Einzige, was uns bleibt, ist die Kunst“

Warum die Komödie ein Geschenk und Einsamkeit für Künstlerinnen und Künstler nichts Neues ist:  Sopranistin Aleksandra Kurzak über ihre Rolle der Mrs Alice Ford in Verdis Falstaff – und über das Musizieren in Zeiten der Quarantäne.

Sarah-Maria Deckert im Gespräch mit Aleksandra Kurzak

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Bruderherz

In Jean-Philippe Rameaus Oper Castor et Pollux kehrt ein antiker Mythos zurück.
Was sagt uns die Geschichte der beiden Brüder heute?

Ein Text von Martin R. Dean

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THE SHOW MUST GO ON

Die Utopie der Ausgeschlossenen und das Spiel mit Klischees: Die Komponist*innen Lisa Streich und Philip Venables finden sehr unterschiedliche musikalische Wege, um mit Vorurteilen aufzuräumen.

Ein Text von Maria Goeth

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SPIELEND DIE WELT VERÄNDERN

Auf der Suche nach Neuem und Ungewöhnlichem: Für das Programm der Festspiel-Werkstatt hatten Thea Reifler, Philipp Bergmann, Sapir Heller und Charlotte Sprenger drei zeitgenössische Musiktheater-Produktionen vorbereitet.
Die Premieren mussten abgesagt werden. Doch was treibt die jungen Regietalente in diesen ungewissen Zeiten an?

Von Lisa Frieda Cossham

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15 MINUTEN RUHM

Truth or Consequences gehört bis heute zu den erfolgreichsten Gameshows der US-amerikanischen Fernsehgeschichte. Im Jahr 1950 benannte sich sogar eine Kleinstadt in New Mexico nach ihr. Unser Autor hat sie besucht. Über die Faszination an flüchtigem Glück.

Ein Text von Nik Afanasjew

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FRISCH GESTRICHEN

Wir haben Schriftstellerinnen und Schriftsteller gebeten, uns Sätze zu schicken, die nach dem Lektoratsprinzip Kill your Darlings aus ihren Büchern getilgt wurden. Wir drucken sie endlich. 

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