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Tuesday, 29. January 2019
07:00 pm
Justizpalast

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Drama Plus · Young Audience

Prices PG24 , € 24

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Cast

Violine
Verena-Maria Fitz, Susanne Gargerle
Viola
Tilo Widenmeyer
Violoncello
Benedikt Don Strohmeier
Klavier
Andreas Skouras
Sprecher
Christian Rieger

Vortrag Dr. Paulina Joanna Starski, LL.B., Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg

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Programm

Alfred Schnittke
Klavierquartett

Ernst Krenek
Triophantasie op. 63

Arnold Schönberg
Ode an Napoleon op. 41

Im Fokus der aktuellen völkerrechtlichen Debatte zum Gewaltverbot stehen Staaten, die „nicht willens oder nicht in der Lage sind“ , bestimmte völkerrechtliche Pflichten zu erfüllen und hierdurch des Schutzes durch das  Souveränitätsprinzip verlustig würden. Unter welchen Umständen erlaubt jedoch das Völkerrecht bei staatlichem Versagen militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese  erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr?

Paulina Joanna Starski studierte Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School und absolvierte ihr 2. Staatsexamen im Jahr 2014. Seit 2007 war sie Wissenschaftliche Assistentin an der Bucerius Law School bei Prof. Dr. Axel Kämmerer und wurde 2013 mit ihrer Arbeit Der interföderale Verwaltungsakt promoviert. Seit 2014 ist sie als Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht bei Prof. Dr. Anne  Peters beschäftigt, wo sie gleichzeitig für ihr Habilitationsprojekt The Unwilling or Unable State as a Challenge of International Law forscht. Darüber hinaus war sie 2017 Hauser Global Fellow an der NYU School of Law und  2018 zunächst Visiting PostDoc Scholar an der University of Sydney und dann Kathleen Fitzpatrick PostDoc Fellow an der University of Melbourne.

 

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Biographies

Susanne Gargerle, geboren in Hamburg, erhielt neben ihrer musikalischen Ausbildung eine klassische Ballett-Ausbildung an der Ballett-Akademie München. Im Anschluss an das Abitur führte sie ihr erstes Engagement zum Orchestra di S. Cecilia nach Rom, des Weiteren studierte sie bei Arrigo Pelliccia. Danach setzte sie ihr Studium bei Prof. Franz Samohyl an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Wien fort. Sie war Stipendiatin der Oskar und Vera Ritter-Stiftung und der Musikhochschule Wien. Sie absolvierte ein Diplom mit Auszeichnung am Conservatorio G. Rossini in Pesaro und ist Preisträgerin einiger internationaler Wettbewerbe. Sie war Mitglied der „I Solisti Veneti“ unter der Leitung von Claudio Scimone und Dozentin im Hauptfach Violine am Conservatorio G. Rossini in Pesaro. Seit 1993 ist sie Mitglied der 1. Violinen im Bayerischen Staatsorchester. Im Jahr 1997 wurde sie mit dem Festspielpreis der Bayerischen Staatsoper ausgezeichnet.

Sie ist Gründerin des Shalom-Ensembles, das es sich zur Aufgabe macht, Leben und Werk von im Holocaust verfolgten Komponisten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, nach unentdeckten und verloren gegangenen Werken zu forschen und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Hierfür ist die enge Zusammenarbeit mit Zeitzeugen vorausgesetzt, so finden Konzerte u.a. auch mit Zeitzeugen-Gesprächen und Lesungen statt, auch in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung. Zusammen mit der Schauspielerin Iris Berben ging das Shalom-Ensemble auf Tournee mit dem Thema „Verbrannte Bücher, verfemte Musik“. In enger Zusammenarbeit mit dem Kinderchor der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Stellario Fagone wurde in diesem Zusammenhang mehrfach die Kinderoper „Brundibàr“ von Hans Kràsa aufgeführt und es entstanden zahlreiche gemeinsame Konzerte. Ihre Leidenschaft für Tanz und Literatur konnte Susanne Gargerle in zahlreichen Projekten wie z.B. dem Tanztheater „Der kleine Prinz“ in Zusammenarbeit mit dem Choreographen Maged Mohamed, “El cafè Orfeo“ sowie in zahlreichen Literaturkonzerten u.a. mit dem Schauspieler Stefan Hunstein, mit dem sie eine langjährige künstlerische Freundschaft verbindet, ausleben.

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