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Comic opera in three acts

Composer Richard Strauss · Libretto by Hugo von Hofmannsthal
In German with English and German surtitles

Munich Opera Festival
Thursday, 14. July 2016
06:00 pm – 10:45 pm
Nationaltheater

Duration est. 4 hours 45 minutes · Intervals between 1. Akt and 2. Akt (est. 07:15 pm - 07:55 pm ) between 2. Akt and 3. Akt (est. 08:55 pm - 09:30 pm )

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Cast

Musikalische Leitung
Kirill Petrenko
Nach einer Konzeption von
Jürgen Rose, Otto Schenk
Chöre
Sören Eckhoff

Die Feldmarschallin
Anja Harteros
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Günther Groissböck
Octavian
Daniela Sindram
Herr von Faninal
Martin Gantner
Sophie
Hanna-Elisabeth Müller
Jungfer Marianne Leitmetzerin
Miranda Keys
Valzacchi
Ulrich Reß
Annina
Heike Grötzinger
Ein Polizeikommissar
Scott Conner
Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin
Dean Power
Der Haushofmeister bei Faninal
Kevin Conners
Ein Notar
Christian Rieger
Ein Wirt
Dean Power
Ein Sänger
Yosep Kang
Drei adelige Waise
Anna Rajah
Drei adelige Waise
Marzia Marzo
Drei adelige Waise
Deniz Uzun
Eine Modistin
Iris van Wijnen
Ein Tierhändler
Petr Nekoranec
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chorus of the Bayerische Staatsoper

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“That” Rosenkavalier: an audience favorite!  Richard Strauss’s waltz-happy, great “Mozart opera” from 1911: a wise woman, a young man, an even younger girl and a libidinous baron.  To the ultimate in beautiful music and brilliant dialogue, four people try to move very close to one another – with turbulent results!  A classically valid magnificent rococo production: “It’s a dream, it can’t be real.”  Oh yes, it can!

 

1. Akt

Der junge Graf Rofrano, auch Octavian oder Quinquin genannt, hat mit Marie-Theres, der Gemahlin des Fürsten Feldmarschall von Werdenberg, eine leidenschaftliche Liebesnacht verbracht. Beim anschließenden Frühstück werden sie durch Lärm im Vorzimmer gestört. Es ist aber nicht etwa der Feldmarschall, der vorzeitig von der Jagd heimkehren könnte, sondern ein entfernter Verwandter der Marschallin, der Baron Ochs auf Lerchenau, der ihr einen morgendlichen Besuch abstattet. Octavian versteckt sich und verkleidet sich als Kammerzofe Mariandel ? mit ihr möchte der Baron am liebsten sofort ein Stelldichein verabreden. Und hier beginnt das Spiel der gegenseitigen Täuschungen und Verwechslungen.

Der Baron ist im Begriff, die junge Sophie, Tochter des wohlhabenden Neugeadelten Faninal, zu heiraten und bittet die Marschallin um einen Bräutigamsaufführer, der nach alter Sitte der Braut vor der Hochzeit die symbolische silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian für diese Aufgabe vor.

Während des folgenden Levers empfängt die Marschallin außer verschiedenen Lieferanten und Bittstellern auch ein Intrigantenpaar, Valzacchi und Annina, die ihre Dienste anpreisen. Während der Baron mit einem Notar seinen Ehevertrag bespricht, trägt ein protegierter Sänger eine italienische Arie vor, die schildert, wie sich ein verliebter Mensch vergebens gegen seine Leidenschaft wehrt. Der Inhalt dieser Arie, vor allem aber die mäßige Arbeit des Friseurs stimmen die Marschallin melancholisch; sie entläßt alle Anwesenden. In einem Monolog denkt sie über das Alter und die Vergänglichkeit des Glücks nach. Sie ist bereit, den erregten Octavian davon zu überzeugen, daß ihre Liebesbeziehung eines Tages enden werde. Sie bittet den jungen Mann zu gehen. Allein zurückgeblieben läßt sie ihm die silberne Rose bringen, die er der jungen Sophie überreichen soll.

2. Akt

Letzte Hochzeitsvorbereitungen im Stadtpalais des Herrn von Faninal. Man erwartet Octavian, der mit prächtigem Gefolge erscheint und in einer feierlichen Zeremonie der schüchternen Sophie die silberne Rose überreicht. Dieser Augenblick führt für beide zu einer schicksalhaften Begegnung. Nun aber wird Sophie der ihr zugedachte Ehemann vorgestellt, und sie ist über den sehr viel älteren, ungehobelten Mann mehr als erschrocken. Ihr Widerwille wächst, als der Baron sie ungalant zu beruhigen sucht.

Während der Baron seinen Heiratsantrag bespricht, sprechen Octavian und Sophie miteinander und verlieben sich ineinander. Sophie ist entschlossen, den Baron nicht zu heiraten. Ein Skandal für Herrn von Faninal! Octavian legt sich gar mit dem Baron an, fordert ihn zum Duell und verletzt ihn leicht. In dieser Aufregung scheint der Baron der einzig gelassene zu sein. Das Intrigantenpaar, zuvor dem Baron verpflichtet, hat inzwischen die Partei gewechselt und gegen ein gutes Honorar mit Octavian einen Plan besprochen: Dem Baron soll ein Brief der Kammerzofe Mariandel überbracht werden, worin diese ?sprich Octavian ? ihn zu einem Rendezvous bittet ...

Aufgeräumt genießt der blessierte Baron seine Vorfreude auf das verhängnisvolle Treffen.

3. Akt

Im Extra-Zimmer eines Wiener Beisls probt das Intrigantenpaar mit seinen Gehilfen das Programm, mit dem der Baron bei seinem Treffen mit der vermeintlichen Kammerzofe öffentlich bloßgestellt und blamiert werden soll.

Der Baron und die sentimentale Kammerzofe sitzen beim Souper, und der Baron ist sichtlich irritiert von der Ähnlichkeit der Zofe mit dem jungen Octavian.

Da beginnt auf ein unsichtbares Zeichen der verabredete Spuk in allen Ecken des Raumes. Zudem taucht Annina auf, als sitzengelassene Ehefrau des Barons mit vielen Kindern. Der Baron ruft nach der Polizei. Das Netz der Intrigen zieht sich zusammen. Die ohnmächtige Wut des Herrn von Faninal, das Eintreffen der Marschallin und die Rückverwandlung des Mariandel in Octavian, dies alles läßt den Baron schließlich lärmend das Feld räumen. Er hat verstanden.

Die Marschallin steht nun zum ersten Mal dem jungen Paar, Octavian und Sophie, gegenüber ? und sie löst Octavians Konflikt, indem sie auf ihn verzichtet.

Octavian und Sophie sind nun allein. Gemeinsam besingen sie ihr gegenwärtiges und ihr künftiges Glück.


© Bayerische Staatsoper

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Biographies

Kirill Petrenko was born in Omsk in 1972 where he studied piano at the College of Music. At the age of eleven he gave his first public performance as a pianist with the Omsk Symphony Orchestra. In 1990 his family (his father a violinist and his mother a musicologist) relocated to Vorarlberg where his father worked as an orchestra musician and music teacher. Petrenko first continued his studies in Feldkirch before moving to Vienna to study conducting at the Academy of Music and Performing Arts. 

His first job after graduation took him directly to the Vienna Volksoper where he was hired by Nikolaus Bachler as Kapellmeister. From 1999 until 2002 Kirill Petrenko was General Music Director at the Meininger Theater. It was in 2001 in his role as conductor of Wagner's Der Ring des Nibelungen, in the production by Christine Mielitz and with scenery by Alfred Hrdlicka, that he first achieved international acclaim. In 2002 Kirill Petrenko became General Music Director of the Komische Oper Berlin where, until 2007, he was credited with a series of highly significant productions.

During his time in Meiningen and Berlin his international career also began to flourish. In 2000 Kirill Petrenko made his debut at the Maggio Musicale Fiorentino, in 2001 at the Vienna Staatsoper and the Dresden Semperoper, in 2003 at the Gran Teatre del Liceu in Barcelona, the Opéra National de Paris, the Royal Opera House Covent Garden in London, the Bayerische Staatsoper, the New York Metropolitan Opera and in 2005 at the Oper Frankfurt. In Lyon, in collaboration with Peter Stein, he conducted all three Pushkin-inspired operas by Tchaikovsky (Mazeppa, Eugene Onegin and Pique Dame) from 2006 until 2008, which were also performed as a cycle in early 2010.

After moving on from the Komische Oper Berlin Kirill Petrenko worked as a freelance conductor. During this period his projects included conducting a new production of Leoš Janáček's Jenůfa (Production: Barbara Frey) at the Bayerische Staatsoper in 2009. In Frankfurt he conducted Pfitzner's Palestrina (Production: Harry Kupfer) and Puccini's Tosca (Production: Andreas Kriegenburg). In 2011 he worked on two new productions of Tristan and Isolde at the Opéra National de Lyon and at the Ruhrtriennale.

To date, the most important orchestras Kirill Petrenko has been invited to conduct include the Berlin Philharmonic, the Dresden Staatskapelle, the BR Symphony Orchestra, the Bayerische Staatsorchester, the WDR Cologne Symphony Orchestra, the Hamburg Philharmonic and the NDR Hamburg Symphony Orchestra, the Frankfurt Opern- und Museumsorchester, the Amsterdam Concertgebouworkest, the Vienna Radio Symphony Orchestra, the Vienna Symphony, the Cleveland Orchestra, the Chicago Symphony Orchestra, the London Philharmonic Orchestra, the Oslo Philharmonic Orchestra, the Santa Cecilia Orchestra in Rome, the RAI National Symphony Orchestra in Turin and the Israel Philharmonic Orchestra. Kirill Petrenko has also conducted concerts at the Bregenz and Salzburg Festivals. From 2013 to 2015 he swung his baton for the new production of Richard Wagner's Der Ring des Nibelungen during the Bayreuth Festival.

Since September 2013 Kirill Petrenko has been General Music Director at the Bayerische Staatsoper. He will be working in this position until the end of the 2019/20 season. Since 2013, he has taken to the rostrum for premieres of Die Frau ohne Schatten, La clemenza di Tito, Die Soldaten, Lucia di Lammermoor and Lulu as well as a revival of Wagner's Der Ring des Nibelungen among other works. In June 2015, Kirill Petrenko was named future Chief Conductor of the Berlin Philharmonic, starting this position in autumn 2019.

In the current season at the Bayerische Staatsoper Kirill Petrenko led the world premiere of Miroslav Srnka's South Pole, next up is a new production of Wagner's Die Meistersinger von Nürnberg in May 2016. Furthermore, Kirill Petrenko conducts revivals of Lulu, Tosca, Ariadne auf Naxos, Die Fledermaus and Der Rosenkavalier, as well as three Academy Concerts with the Bayerische Staatsorchester.

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