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Composer Carl Vine

Monday, 02. April 2007
07:30 pm – 10:00 pm
Nationaltheater

Duration est. 2 hours 30 minutes

Prices F

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Cast

Musikalische Leitung
Myron Romanul
Choreographie
Graeme Murphy
Choreographische Mitarbeit
Janet Vernon
Bühne und Kostüme
Roger Kirk
Video-Projektionen
Jason Lam
Licht
Christian Kass

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The silver rose is the central prop, the symbol of love - for the opera as well as for the ballet. The Rose Cavalier, a well beloved opera, has always had a strong attractiveness for ballet as well, but the refusal of Richard Strauss' heirs to use his music apart from opera works set limits to the realisation of such a creation. However, by choosing the Australian composer Carl Vine to provide the score for Hugo von Hofmannsthal's libretto, Graeme Murphy avoided this restraint.
Murphy who has rehearsed in Germany for the first time, is also an experienced dramatic adviser and a master of subtle distinction. Like Hofmannsthal's libretto, his ballet is about an intelligent and beautiful married woman in the middle of her life starting to worry about her attractiveness and fearing to lose her lover to a younger woman. Carl Vine, one of the most popular contemporary Australian composers, compiled the score for Murphy. Although not particularly composed for this ballet, the different parts of Vine's work - among which his 4th symphony and his piano concert - join together in a feature-length score perfectly suiting the choreography.
Roger Kirk's creation of an art nouveau set provides the ideal atmosphere for presenting love, eroticism and jealousy - happy end included?

 

1. Akt
Die Marschallin, eine berühmte Schauspielerin, wacht aus quälenden Alpträumen auf. Erleichtert erblickt sie ihren Geliebten Oktavian neben sich. Ihre aufflammende Leidenschaft wird gestört durch den Einbruch des Alltags - ihre Dienstboten betreten einer nach dem anderen das Schlafzimmer, um die Schauspielerin für einen wichtigen Fototermin und ein Interview mit einem aufdringlichen Paparazzi-Paar vorzubereiten. Oktavian bleibt nichts anderes übrig, als sich zu verstecken. Mitten in den Termin hinein platzt mit viel Aufhebens Baron Ochs, ein Impresario, der stolz allen Anwesenden das Porträt seiner Verlobten Sophie von Faninal präsentiert, zusammen mit einer silbernen Rose, die er ihr zur Verlobung schenken wird.
Der Baron sucht verzweifelt einen standesgemäßen jungen Mann, der traditionsgemäß die Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt kurzerhand Oktavian vor, der bei der Nachricht hinter seinem Wandschirm schier ohnmächtig wird. Baron Ochs dagegen ist entzückt von dem Vorschlag und in seiner tölpelhaften Freude stößt er den Wandschirm um, hinter dem sich Oktavian - in weiser Voraussicht als Kammerzofe verkleidet - versteckt hat. Als Baron Ochs das hübsche Wesen erblickt, ist die Verlobte mitsamt der Rose vergessen - mit verliebtem Gehaben stellt er ungeniert der "Kammerzofe" nach, bis die Marschallin eingreifen und Ochs bitten muss, zu gehen.

Allein mit der Geliebten, versucht Oktavian, die Leidenschaft wieder anzufachen. Aber die Marschallin ist melancholischer Stimmung und bittet Oktavian, sie allein zu lassen.


2. Akt
Im Palast Faninal ist das Verlobungsfest in vollem Gange. Eine Fanfare erklingt, und Baron Ochs betritt den Saal zusammen mit seinem Liebesboten Oktavian, der die Rose für Faninals Tochter Sophie in Händen hält. Oktavian geht zu Sophie, um ihr die Rose zu überreichen, blickt ihr tief in die Augen - und es ist um beide geschehen…! Baron Ochs, dem diese "Liebe auf den ersten Blick" nicht verborgen geblieben ist, versucht, die ganze Zeremonie zu beschleunigen, dabei Sophie von Oktavian fernzuhalten und gleichzeitig Oktavian aus dem Saal zu drängen. Dann beeilt er sich, um schnellstens den Ehevertrag mit Faninal zu unterzeichnen.
Sophie, allein zurückgelassen, gibt sich ihrem Liebeskummer hin, während nebenan die Feier weitergeht. Oktavian schleicht sich zurück zu ihr und beide umarmen und küssen sich leidenschaftlich. Die zwei Paparazzi werden Zeugen dieser intimen Begegnung, informieren umgehend den Baron und verlangen Bezahlung für ihre Dienste. Aber der Baron lehnt ab. Noch einmal versucht er, Oktavian mit Hilfe zweier Polizisten aus dem Weg zu schaffen, allerdings ohne Erfolg, stattdessen aber mit erheblichen Blessuren.
Faninal erscheint und verspricht alles, um den Baron zu beruhigen. Erneut sichert er ihm die Hand seiner Tochter Sophie zu. Aber erst der Auftritt der "Kammerzofe" und die Aussicht auf ein Rendez-vous mit ihr sind geeignet, die Stimmung des Barons zu heben.


3. Akt
Oktavian wartet in einem Gasthaus ungeduldig auf das Eintreffen des Barons. Die Paparazzi, jetzt mit Oktavian im Bunde, haben gemeinsam mit dem Wirt und seinen Angestellten einen Racheplan gegen den Baron vorbereitet und reiben sich schon die Hände angesichts des Spaßes, der sie erwartet. Oktavian ist sorgfältig als "Kammerzofe" gekleidet. Auf ein Zeichen des Wirts verschwinden alle auf ihre Plätze und Baron Ochs betritt den Gastraum in freudiger Erwartung seines Rendez-vous. Er schickt den Wirt fort und die Verführung beginnt - aber nicht ganz so, wie der Baron sich das vorgestellt hatte. Seltsame Dinge gehen vor, eine Kette merkwürdiger Begebenheiten verwirren den Baron zusehends, das Geschehen gipfelt schließlich in der Ankunft von Sophie, Faninal, einer mysteriösen Frau mit drei schreienden Kindern, die vorgibt, die Ehefrau des Barons zu sein, und zwei Polizisten. In diesem Tumult erscheint die Marschallin, beruhigt die aufgeregten Anwesenden und mahnt den Baron diplomatisch, einen Rest Würde zu bewahren. Gleichzeitig bittet sie nun Faninal um seine Zustimmung zur Verbindung der beiden jungen Liebenden, Oktavian und Sophie. Ganz Schauspielerin, versichert sie auch Oktavian ihres Einverständnisses mit seiner Wahl. Erleichtert und glücklich geht das junge Paar davon. Die Marschallin belibt mit ihren Erinnerungen zurück.

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Biographies

Myron Romanul was born in Baltimore and studied in Boston. Debut as piano Soloist with the Boston Symphony Orcherstra at age of 11.

Performed as a Soloist and member of Boston Symphony Orchestra and Boston Pops Orchestra with Seiji Ozawa, Kurt Mazur, Arthur Fiedler, John Williams and others. Won Grammy Award with New England Conservatory Ragtime Ensemble in 1973 for Best Classical Chamber Music.

Assistant Music Director, Boston Lyric Opera
Principal Conductor Boston Ballet
Conductor & Solo Pianist, Stuttgart Ballet, 1985-1990
2. Kapellmeister & Assistant GMD, Badische Staatstheater Karlsruhe, 1990-1994
1. Kapellmeister & Stellvertreter GMD, Staatstheater Mainz, 1994-1997
1. Kapellmeister, Aalto Theater Essen
Music Director, Fairbanks Summer Arts Festival, since 1985
Principal Guest Conductor, Central Massachusetts Symphony Orchestra, since 1985
Guest Conductor, Ankara State Theater, since 1999
Also plays Cimbalom (Hungarian dulcimer), performed with Pierre Boulez & Speculum Musicae, and recorded film score to Gorky Park

 

Guest Conductor at the Opéra national du Rhin and in Metz, both in France and at the His Majesty's Theater in Perth, Australia.

Myron Romanul has been conducting performances at both the Bayerische Staatsoper and the Bayerisches Staatsballett since 1987. At the Bayerisches Staatsballett Romanul conducted, amongst others, The Taming of the Shrew, Onegin, Don Quijote, Balanchines Brahms-Schönberg Quartett, Jacopo Godanis After DarkThe Nutcracker, Romeo and Juliet and La Bayadère. He also took over the musical direction of numerous premieres such as Die Silberne RoseBombana/Simon/Godani and Le CorsaireHelden, Der gelbe Klang and Le Sacre du printemps.

(Information as of April 2018)

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