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Konversationsstück für Musik von Richard Strauss

Choreographie Libretto von Stefan Zweig, Joseph Gregor, Clemens Krauss, Richard Strauss und Hans Swarowsk · Komponist Richard Strauss | Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Mittwoch, 27. Juli 2022
19.00 Uhr
Prinzregententheater

Freier Verkauf

Preise PA , € 161 / 125 / 89 / 47 / 35

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Premiere am 17. Juli 2022

Uraufführung im Nationaltheater München 28. Oktober 1942

  • Mit freundlicher Unterstützung der

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Besetzung

Musikalische Leitung
Lothar Koenigs
Inszenierung
David Marton
Bühne
Christian Freiländer
Kostüme
Pola Kardum
Licht
Henning Streck
Dramaturgie
Barbara Engelhardt, Katja Leclerc

Die Gräfin
Diana Damrau
Der Graf
Michael Nagy
Flamand
Pavol Breslik
Olivier
Vito Priante
La Roche
Kristinn Sigmundsson
Die Schauspielerin Clairon
Tanja Ariane Baumgartner
Monsieur Taupe
Peter Hoare
Eine italienische Sängerin
Deanna Breiwick
Ein italienischer Tenor
Galeano Salas
Tänzerin
N.N.
Der Haushofmeister
Christian Oldenburg
  • Bayerisches Staatsorchester

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Mehr dazu

Der altersweise Komponist zieht musikalisch noch einmal Bilanz in einem meisterhaft doppelbödigen, narkotisierenden Vexierspiel mit Stilzitaten aus der gesamten Operngeschichte. Aber kann es im kriegstobenden Deutschland des Jahres 1942, in einer Zeit, da die Ermordung der europäischen Juden in vollem Gange ist, etwas Weltfremderes geben, als eine Selbstthematisierung der Oper auf der Opernbühne? Der Regisseur David Marton blendet die Schrecken der Entstehungszeit nicht aus und respektiert dennoch den Geist des Werks. Seine Inszenierung ist ein Plädoyer für die tröstende und schützende Kraft der Kunst gegen die Barbarei der Wirklichkeit.

 

Wem gebührt der Vorrang in der Oper, dem Wort oder der Musik? Diese Jahrhunderte alte Grundsatzfrage stellt Richard Strauss am Ende seines Schaffens in den Mittelpunkt seines Konversationsstückes „Capriccio“. Virtuos verknüpft das Libretto den Kunstdiskurs mit den erotischen Verstrickungen einer Gräfin im Paris der Gluckschen Opernreform im späten 18. Jahrhundert. Doch wie soll sich Gräfin Madeleine je zwischen ihren beiden Verehrern, dem Dichter Olivier und dem Komponisten Flamand, und deren Künsten entscheiden, wenn doch gerade in deren Verschmelzung die größte Schönheit und höchste Erkenntnis liegen?

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Biografien

Lothar Koenigs, geboren in Aachen, studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule in Köln. Von 1999 bis 2003 war er Musikdirektor in Osnabrück, gastierte danach u. a. an den Opernhäusern in Wien, New York, Dresden, Mailand, Hamburg, Venedig, Rom und Lyon. Von 2009 bis 2016 war er Music Director an der Welsh National Opera, wo er u. a. Chowanschtschina, Fidelio, Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg und Lohengrin dirigierte. Gastdirigate führten ihn u. a. zu den BBC Proms und zum Edinburgh Festival. Zu seinem Repertoire zählen Werke wie Jenůfa, Elektra, Salome, Wozzeck, Hänsel und Gretel, Le nozze di Figaro, Lohengrin, Die Königskinder und Pelléas et Mélisande. In Symphoniekonzerten war er u. a. mit Orchestern wie den Wiener und den Dresdner Philharmonikern, dem Beethoven Orchester Bonn und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia zu erleben. (Stand: 2019)

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