Infos

Oper in drei Akten von Leoš Janáček (1924)

Komponist Leoš Janáček · Text vom Komponisten nach Rudolf Těsnohlídeks Novelle "Die Abenteuer der schlauen Füchsin"
In tschechischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache | Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Montag, 11. Juli 2022
19.00 Uhr
Nationaltheater

Freier Verkauf

Preise L , € 163 / 142 / 117 / 91 / 64 / 39 / 15 / 11

Karten anfragen

Premiere am 30. Januar 2022

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Mirga Gražinytė-Tyla
Inszenierung
Barrie Kosky
Bühne
Michael Levine
Kostüme
Victoria Behr
Licht
Franck Evin
Chöre
Stellario Fagone

Förster
Wolfgang Koch
Die Frau Försterin
Yajie Zhang
Der Schulmeister
Jonas Hacker
Der Pfarrer
Martin Snell
Haraschta
Milan Siljanov
Pasek
Caspar Singh
Füchslein Schlaukopf
Elena Tsallagova
Frau Pasek
Mirjam Mesak
Fuchs
Angela Brower
Das junge Füchslein Schlaukopf
Mirjam Mesak
Frantik
Solist des Kinderchors
Pepik
Solist des Kinderchors
Dackel
Lindsay Ammann
Hahn
Armando Elizondo
Schopfhenne
Eliza Boom
Grille
Solist des Kinderchors
Heuschreck
Solist des Kinderchors
Frosch
Solist des Kinderchors
Specht
Lindsay Ammann
Mücke
Jonas Hacker
Dachs
Martin Snell
Eule
Yajie Zhang
Häher
Mirjam Mesak
Junge Füchse
Solist des Kinderchors
Fliege
Solist des Kinderchors
Kinderchor
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper
  • Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Regisseur Barrie Kosky erhebt die Metamorphose zum Prinzip seiner Inszenierung und beschwört in traumgleichen Bildern die verwandelnde Kraft der Erinnerung. Die ganze Oper erzählt vom Wunsch einer großen Versöhnung: keiner geringeren als der zwischen den Sphären der Natur und der Kultur, die das Werk auch musikalisch raffiniert und vielschichtig ineinander spiegelt.

 

Eine der anrührendsten und unsentimentalsten Liebesszenen der Operngeschichte spielt sich nicht zwischen Menschen ab, sondern zwischen zwei jungen, erotisch unerfahrenen Füchsen. Leoš Janáček verleiht ihrer Begegnung den unwiederholbaren Zauber des Zum-ersten-Mal. Sein nach einer Bildergeschichte verfasstes Libretto erzählt die Geschichte der jungen Füchsin, die vom Förster gefangen wird, auf seinem Hof die Hühner zur Revolution aufwiegelt, bevor sie ihnen die Kehle durchbeißt, Reißaus nimmt, den Dachs aus seiner Höhle vertreibt, den Fuchs heiratet, eine unüberschaubare Anzahl von Nachkommen in die Welt setzt und schließlich vom Wilderer erschossen wird.

zur Stücknavigation

Biografien

Als Kind einer Musikerfamilie in Vilnius, Litauen aufgewachsen, studierte Mirga Gražinytė-Tyla zunächst Chor- und Orchesterdirigieren an der Grazer Universität für Musik und darstellende Kunst. Anschließend vertiefte sie ihre Studien am Konservatorium in Bologna, an der Musikhochschule Leipzig und an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie war Kapellmeisterin am Theater und Orchester Heidelberg und am Konzert Theater Bern, bevor sie ans Salzburger Landestheater wechselte, wo sie 2015-17 Musikdirektorin war. International machte Mirga Gražinytė-Tyla bereits 2012 auf sich aufmerksam, als sie bei den Salzburger Festspielen mit dem begehrten „Salzburg Festival Young Conductors Award“ ausgezeichnet wurde. Auf ein Dudamel Fellowship beim Los Angeles Philharmonic folgten Einladungen zahlreicher Orchester und Opernhäuser weltweit. Von 2014-2016 war Mirga Gražinytė-Tyla Assistant Conductor und 2016- 17 Associate Conductor des Los Angeles Philharmonic. Seit Beginn der Saison 2016/17 ist Mirga Gražinytė-Tyla Musikdirektorin des City of Birmingham Symphony Orchestra. (Stand Mai 2021)

zur Stücknavigation

Zurück zur Übersicht