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For 16 dancers and 9 musicians. Musik von Hans Abrahamsen (geb. 1952) „Schnee“. Ten canons for nine instruments (2008)

Choreographie Nanine Linning · Komponist Hans Abrahamsen

  • Partner der Festspiel-Werkstatt

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Termine & Karten

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Alle Besetzungen

Musikalische Leitung
Gregor Mayrhofer
Choreographie
Nanine Linning
Bühne / Visual Arts
Alexandros Tsolakis
Kostüme
Irina Shaposhnikova
Licht
Benedikt Zehm
Dramaturgie
Carmen Kovacs, Malte Krasting

  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
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Mehr dazu

Hans Abrahamsen schreibt seit vielen Jahren Musik um das Thema Schnee, um das sich Begriffe wie Winter und Vergänglichkeit, Märchen und Traum herumlagern; sein Kammerensemblestück mit dem Titel Schnee (2006–2008) bildet das Zentrum eines Werkkomplexes, der mit der Erstaufführung seinerersten Oper The Snow Queen im Winter 2019 an der Bayerischen Staatsoper einen neuen Höhepunkt finden soll. Streng geplant, klingt seine Musik gleichwohl biegsam und wendig: „Zuerst entwerfe ich die Struktur, um dann zu sehen, was sich darin befindet.“ Ausgehend von der musikalischen Kanon-Struktur der Komposition entwirft die niederländische Choreographin Nanine Linning in enger künstlerischer Zusammenarbeit mit dem Architekten und bildenden Künstler Alexandros Tsolakis eine Welt, die sich mit den Wechselwirkungen assoziierter Prinzipien auseinandersetzt: Frage und Antwort, Chaos und Struktur, Impuls und Echo, Verzögerung und Erwartung. Und über allem tickt die Zeit als endlose Erfahrung.

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Biografien

Choreographin

Nanine Linning, geboren in Amsterdam, studierte an der Rotterdamer Tanzakademie (CODARTS). 1999 assistierte sie William Forsythe und Dana Caspersen bei deren Tanzfilm From A Classical Position. Nach Stationen beim Rotterdamer Scapino Ballett und der Dance Company Theater Osnabrück war sie von 2012 bis 2018 Künstlerische Leiterin und Chefchoreografin der „DanceCompany Nanine Linning“ am Theater und Orchester Heidelberg. Für Bacon erhielt sie 2006 den Golden Swan für die beste Tanzproduktion der Niederlande. 2012 wurde sie für ihre Choreografie von Voice Over und 2013 für ZERO für den Theaterpreis DER FAUST nominiert. Zusammen mit dem Künstlerduo Les Deux Garçons kreierte sie mit Requiem ein interdisziplinäres Tanzstück mit über 90 Mitwirkenden. 2014 zeichnete sie für die Regie bei Philip Glass’ Echnaton, einer Koproduktion des Heidelberger Musiktheaters und ihrer Tanzkompanie, verantwortlich. In der Spielzeit 2018/19 ist sie Künstlerische Leiterin des Tanzprogramms der Festspiele Ludwigshafen.

Mit dem Stück DUO For 16 dancers and 9 musicians arbeitet sie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele zum ersten Mal mit dem Bayerischen Staatsballett.

(Stand: Januar 2019)

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