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Musiktheaterprojekt mit jungen Geflüchteten und Münchnern mit und ohne Migrationshintergrund

Komponist Benedikt Brachtel

Münchner Opernfestspiele
Donnerstag, 20. Juni 2019
17.00 Uhr
Reithalle

Drama Plus · Junges Publikum

€ 20,- / 10,- (Junges Publikum);
20 % Ermäßigung für Inhaber der Drama-Plus-Karte

Preise PG20 , € 20

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Premiere am 19. Juni 2019

  • Partner der Festspiel-Werkstatt

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Termine & Karten

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Besetzung

Inszenierung
Jessica Glause
Bühne
Valerie Dziki
Kostüme
Lena Winkler-Hermaden
Licht
Benjamin Richter
Dramaturgie
Lukas Leipfinger
Theaterpädagogik
Ursula Gessat

Besetzung für alle Termine

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Die mit NOAH begonnene und mit MOSES fortgesetzte Trilogie einer sich mit religiöser Motivgeschichte auseinandersetzenden Projektreihe wird nun fortgesetzt: Für den dritten Teil der Zusammenarbeit mit geflüchteten und in München beheimateten Jugendlichen geht es zurück zum Beginn der Menschheitsgeschichte.
Im Schöpfungsmythos wird ein Weltbild konstruiert, in dem ein allmächtiger Vater einen Mann als ersten Menschen und aus dessen Rippe ihm eine Frau erschafft,
die die folgende Vertreibung aus dem Paradies zu verantworten hat. Die christliche Erzähltradition ringt dabei mit der jüdischen und islamischen um das Darstellungsmonopol über unseren Ursprung. Ausgehend von Biographien junger Menschen, die ihren Platz in der Welt suchen, stellt EVA UND ADAM Fragen nach einem Neuanfang in einer fremden Welt ebenso wie nach der Möglichkeit eines emanzipierten Zusammenlebens nicht nur der beiden Geschlechter, sondern auch unterschiedlicher Religionsgemeinschaften.
Das Musiktheaterprojekt verbindet Musik und Arrangements aus Joseph Haydns Die Schöpfung mit Neukompositionen sowie musikalischen Ideen der Jugendlichen.

 

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Biografien

Jessica Glause studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim sowie Theater und Darstellende Kunst an der Universität der Provence Aix-Marseille. 

Von 2002 bis 2006 übernahm sie die Regie- und Tourassistenz beim Berliner Theaterensemble Nico and the Navigators. 2007 war sie Regieassistentin u.a. an der Jungen Oper Stuttgart, beim KAZ Open Air Festival und bei den Bregenzer Festspielen, von 2008 bis 2010 an den Münchner Kammerspielen. Seit 2010 ist sie als freischaffende Regisseurin tätig und inszenierte bisher u.a. am Theater Freiburg, am Staatstheater Nürnberg, an den Münchner Kammerspielen und an den Vereinigten Bühnen Bozen. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. 2015 den Publikumspreis beim Festival Radikal Jung am Münchner Volkstheater für ihre Inszenierung von Und jetzt: Die Welt. An der Bayerischen Staatsoper inszeniert sie 2015/16 NOAH.

 

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