Infos

Münchner Opernfestspiele
Sonntag, 27. Juni 2021
10.00 Uhr
St. Michael

Eintritt frei (keine Eintrittskarte erforderlich)

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Termine & Karten

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Besetzung

Orchester
Bayerisches Staatsorchester
Chor
Chor der Bayerischen Staatsoper
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Mehr dazu

in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese München und Freising

 

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Biografien

Das Bayerische Staatsorchester ist eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Aus der Münchner Hofkapelle hervorgegangen, lassen sich seine Ursprünge bis in das Jahr 1523 zurückverfolgen; der erste berühmte Leiter des Ensembles war von 1563 an Orlando di Lasso. Stand zunächst die Kirchenmusik im Zentrum, kamen im Laufe des 17. Jahrhunderts mehr und mehr weltliche Konzerte und Opernaufführungen hinzu. In der Mitte des 18. Jahrhunderts begann der regelmäßige Operndienst, der bis heute die Hauptaufgabe des Orchesters ausmacht.

Im Jahre 1811 wurde von den Musikern des Hofopernorchesters der Verein der Musikalischen Akademie gegründet, der die erste öffentliche Konzertreihe in München, die „Akademiekonzerte“, ins Leben rief. Die Musikalische Akademie mit ihren symphonischen, kammermusikalischen und musikpädagogischen Aktivitäten ist seither ein prägender Bestandteil des Münchner und des bayerischen Musiklebens.

Unter den vielen großen Komponisten, mit denen das Orchester verbunden war, ragt Richard Wagner heraus. 1865 dirigierte Hans von Bülow die Uraufführung von Wagners Tristan und Isolde. Auch dessen Opern Die Meistersinger von Nürnberg, Das Rheingold und Die Walküre wurden in München uraufgeführt.

Viele der bedeutendsten Dirigenten ihrer Zeit, von Richard Strauss über Bruno Walter und Hans Knappertsbusch bis zu Georg Solti, Joseph Keilberth, Wolfgang Sawallisch und Zubin Mehta, haben dem Orchester als Chef vorgestanden. Auch mit Carlos Kleiber verband das Orchester eine enge Beziehung. Auf Kent Nagano folgte als neuer Bayerischer Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, der mit Beginn der Spielzeit 2013/14 sein Amt antrat. 2016 war das Orchester mit Kirill Petrenko auf Europatournee und gab Konzerte unter anderem in Mailand, Paris, Berlin und Wien. 2017 fand neben dem Japan-Gesamtgastspiel der Bayerischen Staatsoper eine Asien-Tournee statt, im Jahr darauf standen Konzerte in Hamburg (Elbphilharmonie), New York (Carnegie Hall) und London (Barbican Centre) auf dem Spielplan. 2019 gastierte das Orchester im neuen Konzertsaal von Lugano und im Wiener Konzerthaus; mit dem Programm des 1. Akademiekonzerts 2020/21 war es – erstmals unter seinem künftigen Chefdirigenten – zu Gast im KKL Luzern.

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