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Spätkonzert zwischen semikonzertant und halbszenisch. Neue und neueste Musik trifft auf einen Raum, der selbst schon Inszenierung ist.

| Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Donnerstag, 05. Juli 2018
21.00 Uhr – 22.00 Uhr
Reithalle

Hier finden Sie einen Anfahrtsplan.

Dauer ca. 1 Stunden

Drama Plus · Junges Publikum

Ermäßigung für Schüler, Studierende und Azubis: € 10,-
20% Ermäßigung mit der Drama Plus Karte 

Preise PG24 , € 24

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Premiere am 05. Juli 2018

  • Partner der Festspiel-Werkstatt

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Termine & Karten

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Besetzung

Ausstattung
Linda Sollacher
Licht
Benedikt Zehm
Dramaturgie
Malte Krasting

Violoncello
Johannes Moser, Jakob Spahn
Schlagzeug
Carlos Vera Larrucea

Besetzung für alle Termine

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Mehr dazu

Mauricio Kagel 1931–2008
Match für drei Spieler

Ellen Reid *1983
Stellar Remnants für Violoncello und Elektronik (Europäische Erstaufführung)

Benjamin Britten 1913–1976
Suite für Violoncello solo Nr. 3

In zwei Spätkonzerten trifft neue und neueste Musik auf einen Raum, der selbst schon Inszenierung ist – in einer Aufführung zwischen semikonzertant und halbszenisch, rund eine Stunde lang. Match geht laut Kagel angeblich auf einen Traum zurück: Im Schlaf sei ihm alles, bis ins Detail, erschienen, und das gleich in drei Nächten hintereinander … Die beiden Streicher liefern sich ein fulminantes „Battle“, bei dem der dritte im Bunde mit seinem Schlagzeug mal Spielleiter, mal Schiedsrichter ist und sich immer wieder einmischt. Ständig ändert sich der Spielstand, Grund genug, das Stück an diesem Abend zweimal zu erleben. Zwischendurch punkten die beiden Cellisten jeder für sich allein. Benjamin Britten erzählt in seiner dritten Suite für Violoncello von den vielfältigen Beziehungen, die uns mit der Vergangenheit verknüpfen, und verweist mit Zitaten russischer Musik auf die damalige Spaltung der Welt in Ost und West: ein Panoptikum der Welt in neun leidenschaftlichen Sätzen. Ellen Reid, eine junge Komponistin und Klangkünstlerin aus Kalifornien, schreibt Musik, die stark vom Theater beeinflusst ist. Stellar Remnants („Stellare Überbleibsel“) wurde Anfang 2017 von Johannes Moser beim Laguna Beach Music Festival uraufgeführt und wird nun erstmals in Europa gespielt.

 

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Biografien

Linda Sollacher studierte an der Akademie der bildenden Künste München Bühnen- und Kostümbild. Sie ist Gründungsmitglied des deutsch-polnischen Theaterkollektivs „little:interference“, mit dem sie u.a. die Projekte Heimsuchung/Nawiedzenie und lost yesterdays als Konzepterin und Szenographin realisierte. Neben der Ausstattung von Produktionen des Akademietheaters gestaltete sie auch Bühnen- und Kostümbilder an der Pasinger Fabrik, am Schwere Reiter, der Reaktorhalle München und der Quadriennale in Prag. Sie ist Stipendiatin der Brigitte und Ekkehard Grübler-Stiftung. 2015 war sie bereits Ausstattungsassistentin der Produktionen der Festspielwerkstatt an der Bayerischen Staatsoper München und wirkt 2016 nun erneut an den Festspielen mit, so u.a. an Mare Nostrum

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