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Musiktheater für drei Darsteller, Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier, Schlagzeug und Live-Elektronik

Komponist Felix Leuschner · Libretto von Reto Finger

  • Partner der Festspiel-Werkstatt

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Komposition
Felix Leuschner
Libretto
Reto Finger
Inszenierung
Manuel Schmitt
Bühne
Daniel Angermayr
Kostüme
Sophie Reble
Licht
Christian Kass
Dramaturgie
Benedikt Stampfli

Ensemble Interface
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In der Todeszelle hört die Zeit auf zu vergehen. Die Todeszelle ist ein Wartezimmer. Es gibt kein Fortschreiten der Zeit, nur Stillstand. Routinen gliedern den unbestimmten Schwebezustand zwischen der Urteilsverkündung und dessenVollstreckung. Der Komponist Felix Leuschner, der Librettist Reto Finger und der Regisseur Manuel Schmitt sind zusammen für eine Recherche nach Texas gereist, um sich der Lebenssituation
eines zum Tode Verurteilten zu nähern. Seit über 13 Jahren ist der wegen Mordes Verurteilte von Gesellschaft, Umwelt und Familie isoliert und wartet auf seinen staatlich verordneten Tod. Aus diesen Eindrücken entsteht ein Stück für zwei Sängerinnen und einen Schauspieler, das geprägt ist von persönlichen Begegnungen mit Betroffenen und den unterschiedlichen Lebensrealitäten von Menschen auf beiden Seiten der Gitterstäbe. Die Inszenierung wird Fragen nach dem Verständnis von Freiheit und gesellschaftlichem Zusammenleben aufwerfen und visuelle, akustische und gedankliche Einblicke in die emotionale Reise des Projektteams geben.

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Biografien

Manuel Schmitt kommt aus Mülheim an der Ruhr. 2013 schloss er sein Regiestudium für Musik- und Sprechtheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München mit einer Inszenierung von Philip Glass’ Oper Galileo Galilei ab. Anschließend studierte er Philosophie an der Hochschule für Philosophie München. Er ist Stipendiat des Richard Wagner Verbands München. Er inszenierte u. a. am Musiktheater im Revier (Die Perlenfischer), am Theater Trier (Die Großherzogin von Gerolstein), am Nordharzer Städtebundtheater (Nathan der Weise), sowie in der Lueg Arena in der Schweiz (Der Barbier von Sevilla). An der Bayerischen Staatsoper arbeitete er als Co-Regisseur beim Mehrgenerationen-Projekt Jugend einer Stadt sowie beim Tanztheater Der Kleine Prinz. Für seinen Dokumentarfilm Glass Between Us wurde er vom International Filmmaker Festival Berlin als „best director of a short documentary“ ausgezeichnet. (Stand: 2019)

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