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Musiktheater für drei Darsteller, Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier, Schlagzeug und Live-Elektronik

Komponist Felix Leuschner · Libretto von Reto Finger

Münchner Opernfestspiele
Montag, 22. Juli 2019
20.00 Uhr
Reithalle

Drama Plus · Junges Publikum

€ 24,- / € 10,- (Junges Publikum);
20 % Ermäßigung für Inhaber der Drama-Plus-Karte

Preise PG24 , € 24

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Premiere am 21. Juli 2019

  • Partner der Festspiel-Werkstatt

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Termine & Karten

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Besetzung

Komposition
Felix Leuschner
Libretto
Reto Finger
Inszenierung
Manuel Schmitt
Bühne
Daniel Angermayr
Licht
Christian Kass

Besetzung für alle Termine

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Mehr dazu

In der Todeszelle hört die Zeit auf zu vergehen. Die Todeszelle ist ein Wartezimmer. Es gibt kein Fortschreiten der Zeit, nur Stillstand. Routinen gliedern den unbestimmten Schwebezustand zwischen der Urteilsverkündung und dessenVollstreckung. Der Komponist Felix Leuschner, der Librettist Reto Finger und der Regisseur Manuel Schmitt sind zusammen für eine Recherche nach Texas gereist, um sich der Lebenssituation
eines zum Tode Verurteilten zu nähern. Seit über 13 Jahren ist der wegen Mordes Verurteilte von Gesellschaft, Umwelt und Familie isoliert und wartet auf seinen staatlich verordneten Tod. Aus diesen Eindrücken entsteht ein Stück für zwei Sängerinnen und einen Schauspieler, das geprägt ist von persönlichen Begegnungen mit Betroffenen und den unterschiedlichen Lebensrealitäten von Menschen auf beiden Seiten der Gitterstäbe. Die Inszenierung wird Fragen nach dem Verständnis von Freiheit und gesellschaftlichem Zusammenleben aufwerfen und visuelle, akustische und gedankliche Einblicke in die emotionale Reise des Projektteams geben.

 

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Biografien

Manuel Schmitt wurde in Oberhausen geboren. 2013 schloss er sein Regiestudium an der Bayerischen Theaterakademie in München ab, wo er u. a. Lukas Bärfuss Parzival, Rossinis L’inganno felice und Philip Glass Galileo Galilei inszenierte. Von 2009 bis 2011 arbeitete er als Regieassistent von Willy Decker bei der Ruhrtriennale in Bochum. Seit 2012 assistiert er Jan Philipp Gloger bei den Bayreuther Festspielen. Eigene Regiearbeiten führten ihn u. a. ans Theater an der Rott (Quartetto), ans Theater Trier (Die Großherzogin von Gerolstein), ans Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt (Die goldene Gans) und in die Lueg Arena in der Schweiz (Der Barbier von Sevilla). 2014 arbeitete er an der Bayerischen Staatsoper als Co-Regisseur bei dem Mehrgenerationen-Projekt Jugend einer Stadt. Regiemitarbeit hier 2016/17: Der kleine Prinz.

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