Infos

Eine Choreographie für 16 Tänzer zur Musik von Hans Abrahamsen (geb. 1952) „Schnee“. Ten canons for nine instruments (2008)

Choreographie Nanine Linning

Münchner Opernfestspiele
Freitag, 12. Juli 2019
20.00 Uhr
Reithalle

Drama Plus · Junges Publikum

€ 24,- / € 10,- (Junges Publikum);
20 % Ermäßigung für Inhaber der Drama-Plus-Karte

Preise PG24 , € 24

Karten anfragen

Premiere am 12. Juli 2019

Uraufführung
  • Partner der Festspiel-Werkstatt

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Choreographie
Nanine Linning
Bühne / Visual Arts
Alexandros Tsolakis
Licht
Benedikt Zehm
Dramaturgie
Malte Krasting, Carmen Kovacs

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Hans Abrahamsen schreibt seit vielen Jahren Musik um das Thema Schnee, um das sich Begriffe wie Winter und Vergänglichkeit, Märchen und Traum herumlagern; sein Kammerensemblestück mit dem Titel Schnee (2006–2008) bildet das Zentrum eines Werkkomplexes, der mit der Erstaufführung seinerersten Oper The Snow Queen im Winter 2019 an der Bayerischen Staatsoper einen neuen Höhepunkt finden soll. Streng geplant, klingt seine Musik gleichwohl biegsam und wendig: „Zuerst entwerfe ich die Struktur, um dann zu sehen, was sich darin befindet.“ Ausgehend von der musikalischen Kanon-Struktur der Komposition entwirft die niederländische Choreographin Nanine Linning in enger künstlerischer Zusammenarbeit mit dem Architekten und bildenden Künstler Alexandros Tsolakis eine Welt, die sich mit den Wechselwirkungen assoziierter Prinzipien auseinandersetzt: Frage und Antwort, Chaos und Struktur, Impuls und Echo, Verzögerung und Erwartung. Und über allem tickt die Zeit als endlose Erfahrung.

 

zur Stücknavigation

Biografien

Benedikt Zehm absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Diplomchemiker an der Technischen Universität München. Seit 1990 arbeitet er in der Beleuchtungsabteilung der Bayerischen Staatoper, seit 1999 als Beleuchtungsmeister und Assistent des Leiters der Beleuchtungsabteilung. Von 1993 bis 2013 war er zudem an der Bayerischen Theaterakademie bei zahlreichen Schauspiel- und Opernprojekten für das Licht verantwortlich. Mitarbeiter des Lichtdesigners war er u. a. am Royal Opera House Covent Garden in London, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und an der Deutschen Oper Berlin. Eigene Arbeiten führten ihn u. a. an das Cuvilliés-Theater in München, die Oper Breslau und die Biennale München. Für die Bayerische Staatsoper gestaltete er das Licht u. a. für Die schweigsame Frau, Wagner vs. Verdi, Pelléas et Mélisande, Mauerschau und Tonguecat. (Stand: 2017)

zur Stücknavigation

Zurück zur Übersicht