Infos

Musiktheater in deutscher Sprache für Kammerensemble, Sänger und Chor

Komponist Minas Borboudakis (*1974) · Libretto von Vangelis Hatziyannidis in der deutschen Übersetzung von Michaela Prinzinger

Münchner Opernfestspiele
Samstag, 06. Juli 2019
17.00 Uhr
Reithalle

Drama Plus · Junges Publikum

€ 32,- / € 10,- (Junges Publikum);
20 % Ermäßigung für Inhaber der Drama-Plus-Karte

Preise PG32 , € 32

Karten anfragen

Premiere am 01. Juli 2019

Deutschsprachige Erstaufführung

  • Partner der Festspiel-Werkstatt

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Komposition
Minas Borboudakis
Deutsche Übersetzung
Michaela Dr. Prinzinger
Inszenierung
Kevin Barz
Ausstattung
Anika Wieners
Licht
Benedikt Zehm
Dramaturgie
Nikolaus Stenitzer, Rainer Karlitschek

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Ein politisch motivierter Mord, der die Abgründe und die Verletzbarkeit des bürgerlichen Rechtsstaats vor Augen führt: Am 22. Mai 1963 wurde im griechischen Thessaloniki der Arzt und Abgeordnete Grigoris Lambrakis – genannt Z – auf offener Straße ermordet. Der brutale Auftragsmord konnte nur dank der unermüdlichen Recherche des Untersuchungsrichters Christos Sartzetakis, der später Staatspräsident Griechenlands wurde, aufgeklärt werden: ein Thriller, der durch den Roman Vassilis Vassilikosʼ und durch die Verfilmung von Costa Gavras berühmt wurde. Nun hat ihn der in München lebende griechische Komponist Minas Borboudakis für die Opernbühne bearbeitet. Seine Oper wurde 2018 in Athen uraufgeführt und wird nun erstmals in deutscher Sprache gespielt – in einer Inszenierung des jungen Regisseurs Kevin Barz, die sich der Frage nach den Grundfesten des Gemeinwohls stellt.

 

zur Stücknavigation

Biografien

Bereits im Alter von vier Jahren erhielt der 1974 geborene, aus Kreta stammende Grieche seinen ersten Klavierunterricht. 1985 begann er das Studium in seiner Heimatstadt Heraklion bei Georgios Kaloutsis (Klavier und Harmonielehre), das er 1992 bei Olaf Dressler und Urzula Mitrenga (Klavier), Wilfried Hiller und P.M. Hamel (Komposition) in München und Hamburg fortsetzte. Sein Studium bereicherte er mit zahlreichen Meisterklassen bei George Crumb, Luciano Berio, Wolfgang Rihm, Alexander Nasedkin und Rudolf Kehrer. Er konzertierte in Europa und Japan sowohl als Pianist wie auch als Komponist bei namhaften Festivals. Zu seinen Interpreten und Auftraggebern gehören renommierte Orchester, Ensembles und Solisten. Als Pianist etwa konzertierte er mit der Sinfonietta Belgrad, der Bayerischen Kammerphilharmonie und den Nürnberger Symphonikern. Der Schwerpunkt seines Repertoires liegt neben der Interpretation eigener Kompositionen auf der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Minas Borboudakis wurde mehrfach ausgezeichnet. 2006 erheilt er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in der Cité International des Arts in Paris. Seine Musik ist inspiriert von antiken griechischen Themen aus den Bereichen Philosophie, Literatur, Mythologie und kombinierte Elemente altgriechischer und neuer Musik. Der kompositorische Prozess ist für Borboudakis kein Fluchtweg aus der Realität, sondern sie selbst. Für die Bayerische Staatsoper entstand sein erstes Streichquartett. Während der Festspiele 2007 wurde sein Musiktheater-Werk für Jugendliche liebe.nur liebe uraufgeführt.

zur Stücknavigation

Zurück zur Übersicht