Infos

Eine Anti-Heilsgeschichte des Musiktheaterkollektivs HAUEN ∙ UND ∙ STECHEN nach Nikolai Rimski-Korsakows fantastischer Oper Snegurotschka (Schneeflöckchen)

| Neuproduktion

  • Partner der Festspiel-Werkstatt

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Alle Besetzungen

Inszenierung
Julia Lwowski, Franziska Kronfoth
Bühne
Yassu Yabara, Günter Lemke
Kostüme
Christina Schmitt
Video
Martin Mallon
Licht
Benedikt Zehm
Dramaturgie
Miron Hakenbeck, Malte Krasting
Leitung Kinderchor
Maxim Matiuschenkov

Musikalische Leitung und Arrangement
Clemens Rynkowski
Sopran
Anna El-Khashem
Mezzo
Alyona Abramowa
Mezzo
Angela Braun
Tenor
Long Long
Bass
Oleg Davydov
Zur Stücknavigation

Medien

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Die Menschen verstehen die Natur nicht mehr. Seit Jahren macht sich die Sonne rar, und so leben sie in einem meteorologischen Ausnahmezustand. Auch in der Welt der Elementargeister ist nicht alles in Ordnung. Aus der Liaison zwischen Wintergeist und Frühlingsgöttin ist ein illegitimes Kind hervorgegangen: Snegurotschka. Könnte das Mädchen allein durch seine ungewöhnliche Existenz schuld an den Wirren des Wetters sein? Als Snegurotschka zur jungen Frau herangewachsen ist, will sie unter den Menschen leben. Doch wird sie nie vollständig zu ihnen gehören, solange sie nicht leidenschaftliche Liebe fühlen kann. Was sie nicht weiß: Sollte ihr dies gelingen, wird sie schmelzen. Zeitgleich zu Wagners Parsifal griff Rimski-Korsakow zu heidnischen Mythen und Märchen, um seinerseits vom Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu erzählen – so auch in seiner Oper Snegurotschka von 1882. Das Musiktheaterkollektiv HAUEN ∙ UND ∙ STECHEN beschwört die rituellen Elemente dieser und anderer Partituren des Komponisten und entfesselt in einer Performance für Sänger, Schauspieler und kleines Instrumentalensemble ein Musiktheater als Festgelage – auf dem für einen Abend lang eine Gemeinschaft entsteht, die sich Geschichten erzählt von Verwundungen und wundersamen Rettungen aus der Katastrophe.

zur Stücknavigation

Biografien

Benedikt Zehm absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Diplomchemiker an der Technischen Universität München. Seit 1990 arbeitet er in der Beleuchtungsabteilung der Bayerischen Staatoper, seit 1999 als Beleuchtungsmeister und Assistent des Leiters der Beleuchtungsabteilung. Von 1993 bis 2013 war er zudem an der Bayerischen Theaterakademie bei zahlreichen Schauspiel- und Opernprojekten für das Licht verantwortlich. Mitarbeiter des Lichtdesigners war er u. a. am Royal Opera House Covent Garden in London, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und an der Deutschen Oper Berlin. Eigene Arbeiten führten ihn u. a. an das Cuvilliés-Theater in München, die Oper Breslau und die Biennale München. Für die Bayerische Staatsoper gestaltete er das Licht u. a. für Die schweigsame Frau, Wagner vs. Verdi, Pelléas et Mélisande, Mauerschau und Tonguecat. (Stand: 2017)

zur Stücknavigation