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Eine Anti-Heilsgeschichte des Musiktheaterkollektivs HAUEN ∙ UND ∙ STECHEN nach Nikolai Rimski-Korsakows fantastischer Oper Snegurotschka (Schneeflöckchen)

| Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Dienstag, 26. Juni 2018
19.30 Uhr – 22.30 Uhr
Reithalle

Hier finden Sie einen Anfahrtsplan.

Dauer ca. 3 Stunden

Drama Plus · Junges Publikum

Ermäßigung für Schüler, Studierende und Azubis: € 10,-
20% Ermäßigung mit der Drama Plus Karte

Preise PG24

ausverkauft

Premiere am 26. Juni 2018

Uraufführung
  • Partner der Festspiel-Werkstatt

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Termine & Karten

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Besetzung

Inszenierung
HAUEN UND STECHEN
Regie
Julia Lwowski, Franziska Kronfoth
Bühne
Günter Lemke, Yassu Yabara
Kostüme
Christina Schmitt
Video
Martin Mallon
Licht
Benedikt Zehm
Dramaturgie
Miron Hakenbeck, Malte Krasting
Leitung Kinderchor
Maxim Matiuschenkow

Musikalische Leitung und Arrangement
Clemens Rynkowski
Zar Berendej
Long Long
Bermjata, Bojar
Oleg Davydov
Snegurotschka
Anna El-Khashem
Kupawa
Angela Braun
Kinderchor
Konzertchor der Chorschule München
1. Violine
Michele Torresetti
2. Violine
Clemens Huber
Viola
Jenny Scherling
Violoncello
Jakob Roters
Kontrabass
Florian Rynkowski
Saxophon
Lakisov
Tuba/Posaune
Jakob Grimm
Akkordeon
Timofey Sattarov
Schlagzeug
Maxime Pidoux
Klavier
Edgar Wiersocki

Besetzung für alle Termine

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Medien

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Mehr dazu

Die Menschen verstehen die Natur nicht mehr. Seit Jahren macht sich die Sonne rar, und so leben sie in einem meteorologischen Ausnahmezustand. Auch in der Welt der Elementargeister ist nicht alles in Ordnung. Aus der Liaison zwischen Wintergeist und Frühlingsgöttin ist ein illegitimes Kind hervorgegangen: Snegurotschka. Könnte das Mädchen allein durch seine ungewöhnliche Existenz schuld an den Wirren des Wetters sein? Als Snegurotschka zur jungen Frau herangewachsen ist, will sie unter den Menschen leben. Doch wird sie nie vollständig zu ihnen gehören, solange sie nicht leidenschaftliche Liebe fühlen kann. Was sie nicht weiß: Sollte ihr dies gelingen, wird sie schmelzen. Zeitgleich zu Wagners Parsifal griff Rimski-Korsakow zu heidnischen Mythen und Märchen, um seinerseits vom Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu erzählen – so auch in seiner Oper Snegurotschka von 1882. Das Musiktheaterkollektiv HAUEN ∙ UND ∙ STECHEN beschwört die rituellen Elemente dieser und anderer Partituren des Komponisten und entfesselt in einer Performance für Sänger, Schauspieler und kleines Instrumentalensemble ein Musiktheater als Festgelage – auf dem für einen Abend lang eine Gemeinschaft entsteht, die sich Geschichten erzählt von Verwundungen und wundersamen Rettungen aus der Katastrophe.

 

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Biografien

Julia Lwowski in Odessa geboren, kam 1993 nach Deutschland und studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zu ihren bisherigen Inszenierungen gehören Versionen von Tschaikowskis Iolanthe, Wagners Götterdämmerung, Marschners Vampyr sowie Acis & Galatea von Händel und Blachers Funkoper Die Flut am HAU, wo sie 2013 auch Gustav Mahlers Kindertotenlieder ins ze nier te. Als Gründungsmitglied von HAUEN • UND • STECHEN wirkt sie an den Episoden der gleichnamigen Performancereihe mit, zuletzt bei Projekten zu Giacomo Puccini und Beethovens Fidelio. Zu ihren Regiearbeiten gehören I Believe in Jim Jones und Once in A Lullaby am Ballhaus Ost, Verdis Macbeth, Elektra nach Hugo von Hofmannsthal und Die Fledermaus von Johann Strauß an der Neuköllner Oper. 2016 gab sie ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper mit Telemanns Orpheus.

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