GELIEBT, GEHASST UND PUNKT PUNKT PUNKT

200 Jahre Nationaltheater, 100 Jahre Bayerische Staatsoper

GELIEBT, GEHASST UND ...

2018 feiert die Bayerische Staatsoper ein doppeltes Jubiläum. Das Nationaltheater, das unsere Bühne, das Herzstück der Oper und des Balletts, beherbergt, wird 200 Jahre alt. Und die Bayerische Staatsoper feiert den 100. Jahrestag, als sie aus den Händen des Königs in die Obhut des Volkes der jungen Republik überging. Seither ist die Staatsoper ein Ort, der regelmäßig für Diskussionen sorgt, für Ablehnung, für Zustimmung, doch hoffentlich nie für Gleichgültigkeit. Sie wird geliebt und gehasst - abwechselnd, gleichzeitig, meist für ein ganzes Leben lang. Dies alles und das Doppeljubiläum gilt es unter dem Titel GELIEBT, GEHASST UND PUNKT PUNKT PUNKT zu feiern.

Über das Jubiläumsjahr 2018 verteilt gibt es an der Bayerischen Staatsoper verschiedene Sonderveranstaltungen, Projekte und Installationen. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm.

Das Jubiläum ist übrigens auch Thema einer Sonderausstellung des Deutschen Theatermuseums Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München. Eine Szenographiegeschichte.

... VORHANG AUF

21. September - 3. Oktober 2018: Eine Festwoche zum Jubiläum

Zu Beginn der Saison 2018/19 feiern wir das Jubiläum mit einer Festwoche. Den Auftakt macht das Bayerische Staatsorchester mit drei Festkonzerten unter der Leitung von Constantinos Carydis. Unter anderem kommt Hans Abrahamsens  Drei Märchenbilder aus der Schneekönigin zur Uraufführung. Außerdem wird Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko und Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro auf die Bühne gebracht. Christian Gerhaher ist bei einem Liederabend zu erleben. Die Festwoche schließt mit zwei Vorstellungen von Anna Karenina des Bayerischen Staatsballetts.

Zum gesamten Programm

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... IM GANZEN HAUS

29. September 2018: Ein Tag im Nationaltheater
Die Bayerische Staatsoper öffnet im Rahmen der Jubiläumsfestwoche ihre Türen für einen besonderen Rundgang durch unser Haus. Wir begeben uns mit Ihnen auf eine Reise durch die Geschichte der Bayerischen Staatsoper und des Nationaltheaters und geben einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen. Aus den verschiedensten Abteilungen wirken Mitarbeiter des gesamten Hauses mit, um einzelne markante Stationen von der Eröffnung, der Zerstörung, Wiedereröffnung bis hin zu anderen glücklichen und traurigen Momenten für Sie erfahrbar zu machen – und um am Ende dem Haus ein großes Happy-Birthday auf der Bühne zum Besten zu geben.

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... UND BÜHNE FREI

Am Abend des 29. September heißt es dann: Bühne frei! Wir haben für Sie die größten Talente aus unserem Publikum gecastet, die die Gelegenheit nutzen, einmal auf einer großen Bühne zu stehen. Auch der ein oder andere bekannte Künstler wird einen Überraschungsauftritt haben. Erleben Sie einen ungewöhnlichen und spannenden Abend im Nationaltheater!

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... DREISECHSNULL

V-Aria – Ein virtuelles Opernerlebnis

Ein Stuhl, eine VR-Brille – mehr braucht es nicht für das Opernerlebnis der ganz neuen Art. Jeder, der sich auf die virtuelle Reise begibt, sieht die Oper aus ganz besonderen Perspektiven: zum Beispiel während einer Probe, direkt aus dem Orchestergraben oder von der Bühne aus während einer Vorstellung. Die Bayerische Staatsoper trägt dieses virtuelle Erlebnis in die Welt hinaus, wo jeder in die Welt der Oper eintauchen kann, ohne die Heiligen Hallen tatsächlich betreten zu haben.

Finden Sie das Video und alle Termine unter www.staatsoper.de/360 

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... TROTZDEM TREU

November 2018: Gefühlsathletik zu 40 Jahren Die Zauberflöte von August Everding

August Everdings Inszenierung von Die Zauberflöte an der Bayerischen Staatsoper wird 40 Jahre alt – Anlass genug für drei Künstlerinnen vom Performance-Kollektiv Frl. Wunder AG zu erforschen, welche Erfahrungen und Gefühle die Kunstform Oper ermöglicht. Am Beispiel von persönlichen Geschichten und Erlebnissen unserer Besucher zu und mit Everdings Zauberflöte entwickelt das Kollektiv gemeinsam mit dem Münchner Opernpublikum sowie Weggefährten vor und hinter den Kulissen der Zauberflöte ein Musiktheaterprojekt in zwei Teilen: einem installativen Stationen-Parcours zum Erfahrungsraum Oper in den Foyer-Räumlichkeiten und einer anschließenden musikalisch-theatralen Lecture-Opern-Version der Zauberflöte.

Weitere Informationen hier: GELIEBT, GEHASST UND TROTZDEM TREU

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Vergangene Termine

... SUPERFUNKYPARTYTIME

31. Dezember 2017: Silvester an der Bayerischen Staatsoper

Das Jubiläumsjahr beginnt mit einem Knall! Mit GELIEBT, GEHASST UND SUPERFUNKYPARTYTIME feiert die Bayerische Staatsoper mit seinem Publikum und seinen Künstlern Silvester. Ein vielseitiges und überraschendes Programm aus klassischer, elektronischer und Popmusik, Tanz und nicht immer ganz ernst gemeinten Aktionen geleitet die Besucher und Mitarbeiter in das neue Jahr.
Das ganze Programm lesen Sie hier.

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... PFLASTER DRAUF

5. Februar 2018: Die unmögliche Enzyklopädie Nr. 40: Narbe

Auch die Unmögliche Enzyklopädie feiert ein Jubiläum – Anlass für eine Jubiläumsenzyklopädie. Selbst unter dem Glanz der Oberfläche hat die Geschichte des Hauses zahlreiche Narben, die mal mehr, mal weniger zu Tage treten. Grund genug, diese auf verblüffende Weise zu zeigen. In der Veranstaltungsreihe Die unmögliche Enzyklopädie lädt die Dramaturgie der Staatsoper ein, Begriffen nachzugehen, die sich in der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Werken einer Spielzeit aufdrängen. Eine Entdeckungsreise – zusammen mit Künstlern und Musikern unseres Opernhauses sowie mit Experten unterschiedlichster Profession und Passion.

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... GEFEIERT

15. Juni 2018: Wir feiern das dritte Jubiläum der Spielzeit!
Seit zehn Jahren arbeitet das Bureau Borsche am Erscheinungsbild der Oper. Und darüber wird genauso gejubelt und gestritten wie über die Oper auch. Gemeinsam beziehen wir kurz vor Beginn der Münchner Opernfestspiele die Reithalle zum Pre-Opening der Festspiel-Werkstatt. Mit Musik von der Bühne (Landlergschwister, WhoMadeWho) und aus der Konsole (am Plattentisch: Jonas Imbery und Benjamin Röder), mit Einblicken in das Programm der diesjährigen Festspiel-Werkstatt, Drinks und jeder Menge Nebel.

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