Opernwelt: Auszeichnungen für die Bayerische Staatsoper

29.09.2017

Auszeichnung von Kritikern

In der jährlichen Umfrage der Zeitschrift Opernwelt wurden das Bayerische Staatsorchester und Künstler der Bayerischen Staatsoper in mehreren Kategorien geehrt. Das Bayerische Staatsorchester wurde zum vierten Mal in Folge (und zum sechsten Mal insgesamt) von 50 Musikkritikerin in Europa und den USA zum „Orchester des Jahres“ gewählt.

Das Bayerische Staatsorchester, das zurzeit noch auf Tournee mit Kirill Petrenko in Asien weilt, ist am 9. und 10. Oktober unter der Leitung des Generalmusikdirektors beim 1. Akademiekonzert mit Gustav Mahlers Lieder aus Des Knaben Wunderhorn und Johannes Brahms‘ Symphonie Nr. 4 e-Moll in der Bayerischen Staatsoper zu hören.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden viele Künstler, die eng mit dem Haus verbunden sind: So wurde Romeo Castellucci für sein Tannhäuser Bühnenbild zum „Bühnenbildner des Jahres“ ernannt. Anja Harteros, zuletzt Elisabeth in Tannhäuser und Maddalena in Andrea Chénier, ist „Sängerin des Jahres“. An der Bayerischen Staatsoper ist sie wieder im November zu erleben, und zwar gleich in zwei Rollen: Tosca und Maddalena in Andrea Chénier.

Publikumsumfrage

Nachdem die Bayerische Staatsoper im Jahr 2014 von den Kritikern zum „Opernhaus des Jahres“ ernannt wurde, folgt nun zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung des Publikums und der Leser der Opernwelt - in diesem Jahr gemeinsam mit der Oper Frankfurt. Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, bereits fünfmal „Dirigent des Jahres“ in der Kritiker-Umfrage, erhielt wie im letzten Jahr die meisten Stimmen von den Lesern. Außerdem ehrte das Publikum ebenfalls Anja Harteros als „Sängerin des Jahres“ sowie Christian Gerhaher und Georg Zeppenfeld als „Sänger des Jahres“. Beide waren in Castelluccis neuem Tannhäuser zu erleben, der bei Publikum und Presse für heftige Diskussionen und unterschiedlichste Meinungen gesorgt hat. Daher: diese Produktion wurde zum „Ärgernis des Jahres“ - es darf weiter diskutiert werden!

Alle Ergebnisse der Umfrage finden Sie in der aktuellen OpernweltExterner Link

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