Zu Ehren John Crankos

31.12.2017

Vor genau 50 Jahren präsentierte John Cranko seine erste Premiere in München. Am 23. Februar 1968 wurden mit Begegnungen für drei Farben und Gesang der Nachtigall, beide zur Musik von Igor Strawinsky, erstmals Werke von John Cranko  am Münchner Nationaltheater aufgeführt. Anlass genug, den Meister des Handlungsballetts mit einem Festmonat zu ehren. 

Der gebürtige Südafrikaner, der im August 2017 90 Jahre alt geworden wäre, war ab  Herbst 1967 bis August 1972 Chefchoreograph des Balletts der Bayerischen Staatsoper, dem Vorläufer des heutigen Bayerischen Staatsballetts, welches 1989 durch Konstanze Vernon gegründet wurde. Cranko, der in München parallel zu seiner Ballettdirektorentätigkeit in Stuttgart wirkte, wurde zu einer prägenden Persönlichkeit für die Münchner Compagnie. 

Das Bayerische Staatsballett widmet den gesamten Februar den drei großen Handlungsballetten Crankos. So feiert zu Beginn am 2. Februar Onegin Wiederaufnahme. Außerdem zu sehen sind die beiden Ballette basierend auf den Dramen William Shakespeares: Der Widerspenstigen Zähmung und Romeo und Julia. Letzteres ist in der Spielzeit 2017/18 zum vorerst letzten Mal zu sehen. 

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