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Dank der Wiederentdeckung und Entschlüsselung kostbarer Aufzeichnungen aus der Zeit Petipas, einem Team aus Musikern sowie der Arbeit eines der gefragtesten klassischen Choreographen unserer Zeit wird die historische Paquita in ihrer ganzen Schönheit und Eigentümlichkeit zum Leben erweckt und feiert am 13. Dezember Premiere. |
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| Alexei Ratmansky erlaubt sich den Luxus, sich selbst ganz zurückzunehmen und völlig in den Dienst der Rekonstruktion des Werkes zu stellen. Die Entzifferung der in der Stepanov Notation festgehaltenen Schritte besorgte er zusammen mit Doug Fullington, der bereits für Le Corsaire die De-Codierung übernahm. Rekonstruiert wurde die originale Choreographie. Diese Art klassisch zu tanzen unterscheidet sich in unzähligen Nuancen von der Art und Weise, wie sich der klassische Tanz bis heute entwickelt hat. Noch mehr aber wird die Beobachtung des Zuschauers von den pantomimischen Szenen herausgefordert, in denen die Handlung fortschreitet. Auch hier hat Alexei Ratmansky die Szenen ganz bewusst so belassen oder zu rekonstruieren versucht, wie sie das 19. Jahrhundert hindurch gespielt wurden. Jérôme Kaplan schuf ein opulentes Bühnenbild, das sich im Stil an die Ausstattung der Entstehungszeit des Werkes anlehnt. Seine detailverliebten und kostbaren Kostüme nehmen den Zuschauer mit in die Welt der Zigeuner und der spanischen-französischen Aristokratie. |
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Spanien zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter napoleonischer Herrschaft. Paquita ist als kleines Kind knapp einem Überfall entkommen, dem ihre Eltern zum Opfer fielen. Ohne zu wissen, wer sie ist, wächst sie unter Zigeunern auf. 15 Jahre später setzt die Handlung ein mit der Errichtung eines Gedenksteins durch den Bruder des Ermordeten, den französischen Besatzungs-General d'Hervilly und seinen Sohn Lucien. Dabei ist auch der spanische Provinzgouverneur Don Lopez. Im Laufe eines die Feier schmückenden Tanzdivertissements verlieben sich Paquita, die erste Tänzerin der Zigeunertruppe, und Lucien. Hieraus entwickeln sich eine politische wie persönliche Intrige, die am Ende nicht von den bösen Widersachern – Don Lopez und Inigo, dem Anführer der Zigeuner – gewonnen wird, sondern von Paquita, deren wahre Identität als Nichte des Generals und Cousine von Lucien sich wunderbar offenbart. |
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Alexei Ratmansky / Marius Petipa Paquita Sa 13.12.14, 19.30 Uhr Premiere Di 16.12.14, 19.30 Uhr Do 18.12.14, 19.30 Uhr Di 30.12.14, 19.30 Uhr Fr 02.01.15, 19.30 Uhr Do 08.01.15, 19.30 Uhr Fr 09.01.15, 19.30 Uhr So 11.01.15, 18.00 Uhr live auf STAATSOPER.TV |
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gefördert durch
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