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Erstverkaufstag Münchner Opernfestspiele 2015

 
 

Vom 24. Juni bis 31. Juli 2015 öffnet die Bayerische Staatsoper ihre Pforten für die Münchner Opernfestspiele 2015. Die ersten Tickets gibt es schon am kommenden Samstag, 24. Januar, ab 10.00 bis 19.00 Uhr an der Tageskasse am Marstallplatz 5. Es werden Tickets der Kategorien V - VIII verkauft, pro Käufer werden maximal vier Plätze je Veranstaltung abgegeben (Lucia di Lammermoor,  Eugen Onegin und Manon Lescaut: zwei Karten pro Person). Telefonische oder Online-Buchungen für die Festspiele sind an diesem Tag nicht möglich.

Ab dem 1. Februar werden die schriftlich eingegangenen Bestellungen bearbeitet. Der Restkartenverkauf via Website, Telefon und am Schalter beginnt am 28. März.

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Weitere Informationen zum Festspiel-Erstverkauf
 
     
 

Premieren: "Arabella" und "Pelléas et Mélisande"

 
 
Portikus des Nationaltheaters (Foto: Felix Löchner)
Die Münchner Opernfestspiele eröffnen in diesem Jahr im Prinzregententheater mit der Premiere von Claude Debussys Drame lyrique Pelléas et Mélisande. Christiane Pohle, die schon gemeinsam mit dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende erarbeitete, führt Regie. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht der griechische Dirigent Constantinos Carydis, es singen u.a. Elliot Madore (Pelléas), Elena Tsallagova (Mélisande) und Markus Eiche (Golaud) (Premiere am 28. Juni 2015).

Als Arabella steht Anja Harteros bei der zweiten Festspielpremiere 2015, nach ihrer Interpretation der Feldmarschallin in Der Rosenkavalier (2011), in einer weiteren Strauss-Partie auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper. An ihrer Seite singen u.a. Kurt Rydl (Graf Waldner), Doris Soffel (Adelaide), Hanna-Elisabeth Müller (Zdenka), Joseph Kaiser (Matteo) und Thomas J. Mayer (Mandryka). Sein Regiedebüt am Haus gibt mit dieser Neuproduktion der Filmregisseur Andreas Dresen. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters ist der Schweizer Dirigent Philippe Jordan erstmals an einer Premiere der Staatsoper beteiligt (Premiere am 6. Juli 2015).
 
     
 

Weitere Höhepunkte der Opernfestspiele 2015

 
 
Manon Lescaut: K. Opolais (Manon Lescaut), J. Kaufmann (Il cavaliere Renato Des Grieux)
Wie jedes Jahr umfasst das Festspielprogramm fast alle Neuinszenierungen der aktuellen Spielzeit: In Giacomo Puccinis Manon Lescaut kehren Kristine Opolais und Jonas Kaufmann an die Bayerische Staatsoper zurück (am 31. Juli auch im Rahmen von Oper für alle); Alain Altinoglu dirigiert (28./31. Juli). Die junge ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv übernimmt das Dirigat von Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor mit Diana Damrau und Pavol Breslik. Ein Wiedersehen mit Nadja Michael als Emilia Marty gibt es in der Festspiel-Vorstellung von Leoš Janáčeks Die Sache Makropulos am 2. Juli, die von Tomáš Hanus dirigiert wird.

Mit der Wiederaufnahme von Richard Wagners Tristan und Isolde jährt sich die Uraufführung in München zum 150. Mal. Ab dem 8. Juli sind Waltraud Meier als Isolde und Peter Seiffert als Tristan in Wagners Musikdrama zu erleben; René Pape singt die Partie des Königs Marke und Alan Held ist Kurwenal; Philippe Jordan dirigiert.

Einen weiteren Höhepunkt stellt die Wiederaufnahme von Monteverdis L'Orfeo im Prinzregententheater dar. In der Inszenierung von David Bösch singt Christian Gerhaher wie in der Premierenserie die Titelpartie. Christopher Moulds dirigiert (ab 18. Juli).

Eine ebenfalls hochkarätige Besetzung bietet die diesjährige Festpielserie von Giuseppe Verdis Don Carlo: Ramón Vargas singt die Titelpartie, an seiner Seite ist Simon Keenlyside als Rodrigo zu erleben. Anja Harteros präsentiert erneut ihre gefeierte Interpretation der Elisabeth von Valois; René Pape ist Philipp II. Asher Fisch steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters (ab dem 24. Juli).

Anna Netrebko übernimmt die Partie der Tatjana in Peter I. Tschaikowskys Eugen Onegin. In der Inszenierung von Krzysztof Warlikowski (2007) sind an ihrer Seite außerdem Mariusz Kwiecien in der Titelpartie, Alexey Dolgov als Lesnki und Günther Groissböck als Fürst Gremin zu hören; Leo Hussain dirigiert (26. und 29. Juli).

Des Weiteren bringen die Festspiele: Sondra Radvanovsky (Norma); Franz Hawlata und Brenda Rae (Die schweigsame Frau); Edita Gruberova (Roberto Devereux); Kristine Opolais und Joseph Calleja (Madama Butterfly); Waltraud Meier, Evelyn Herlitzius und Adrianne Pieczonka (Elektra). Liederabende geben Pavol Breslik, Anne Schwanewilms, Edita Gruberova und Jonas Kaufmann, Erwin Schrott präsentiert mit Cuba Amiga Musik aus Lateinamerika.

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Wiederaufnahme "Der Ring des Nibelungen"

 
 
Kirill Petrenko dirigiert ab dem 20. Februar insgesamt 15 Ring-Abende in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg und ist damit erstmals in München in seiner Funktion als Generalmusikdirektor mit Werken von Richard Wagner zu hören. Darunter befindet sich ein kompletter Zyklus.

Thomas J. Mayer singt alle drei Wotan-Partien, Thomasz Konieczny ist Alberich und Elisabeth Kulman verkörpert Fricka. Als Brünnhilde sind zu erleben: Evelyn Herlitzius (Die Walküre), Catherine Naglestad (Siegfried) und Petra Lang (Götterdämmerung). Sein Münchner Debüt als Siegmund gibt Stuart Skelton, seine Sieglinde ist wie in der Premierenserie Anja Kampe. Stephen Gould singt beide Siegfried-Partien, in Götterdämmerung sind darüber hinaus Alejandro Marco-Buhrmester (Gunther), Hans-Peter König (Hagen) und Anna Gabler (Gutrune) beteiligt.

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