Endlich wieder Wagner

20.03.2017

Tristan und Isolde

Tristan und Isolde

Das Wagner-Fasten hat ein Ende. An Gründonnerstag und Ostermontag bringen wir Tristan und Isolde auf die Bühne. Die zwei Hauptpartien verköpern Christiane Libor und Stephen Gould, beide zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper. Die Rolle des König Marke singt zu zweitem Mal an unserem Haus René Pape. Okka von der Damerau gibt ihr Rollendebüt als Brangäne. Es dirigiert Simone Young.

Tristan und Isolde
Do, 13. April 2017, 16.00 Uhr Karten
Mo, 17. April 2017, 16.00 Uhr Karten
Nationaltheater

Zur Inszenierung
Kaum ein Werk ist in seiner Interpretationsgeschichte, noch dazu am Uraufführungsort München, so viel diskutiert wie Richard Wagners Tristan und Isolde. Peter Konwitschny stellte sich 1998 der Herausforderung und entwickelte sein Konzept der Liebesgeschichte:

Tristan und Isolde ist für mich ein sehr hoffnungsvolles Stück. In dieser Oper wird das existentielle Sein in einer Welt, die Liebe nicht zuläßt, bis zur Neige ausgelitten. Darin spiegelt sich auch Wagners eigene Lebenssituation wider. Thema ist der nicht zu tötende Wunsch nach Nähe, nach Zusammensein, nach Sich-Lieben. Und dieser Wunsch existiert, seit es die Spezies Mensch, seit es Lebewesen überhaupt gibt.“ Lesen Sie hier mehr zur Inszenierung.

 

 

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