Rossinis Wilhelm Tell-Oper

18.04.2017

Guillaume Tell: Ensemble und Chor der Bayerischen Staatsoper

Guillaume Tell: Ensemble und Chor der Bayerischen Staatsoper

Wilhelm Tell, der Apfelschuss, die hohle Gasse: Die meisten werden die berühmte Geschichte um den Schweizer Unabhängigkeitskämpfer kennen, der einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießt. In Antú Romero Nunes Inszenierung stand zu Beginn die Frage im Raum: Wie kann es dazu kommen, dass ein Vater auf seinen Sohn schießt? Wer ist dieser Tell bei Rossini, dass so etwas passieren kann? Im Vordergrund der Inszenierung stehen die Konflikte zwischen Individuum und Gesellschaft, Freiheit und Wohlstand, Ideologie und Familie.

Guillaume Tell ist Gioachino Rossinis letzte Oper und die vierte in französischer Sprache, uraufgeführt 1829 in Paris. Rossini geht es in seiner vieraktigen Oper weniger um die politische Dimension der Geschichte, vielmehr ist seine Musik eine Seelenschau über Liebe, Hass, schreckliche Verwicklungen und Abhängigkeiten junger Liebender. Die Ouvertüre mit dem bekannten Marsch-Galopp kennt wohl fast jeder, doch dieses mächtige Werk hat weit mehr zu bieten.

Die musikalische Leitung übernimmt für diese Aufführungsreihe Antonello Allemandi. In den Hauptpartien sind zu sehen: Gerald Finley (Guillaume Tell), Yosep Kang (Arnold Melcthal), Luca Tittoto (Gesler) und Erika Grimaldi (Mathilde).

Gioachino Rossini
Guillaume Tell
So, 7. Mai 2017, 18.00 Uhr Karten
Mi, 10. Mai 2017, 19.00 Uhr Karten
So, 14. Mai 2017, 18.00 Uhr Karten
Mi, 17. Mai 2017, 19.00 Uhr Karten
Nationaltheater

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