Unsere Premieren und Repertoire-Vorstellungen im Herbst 2017

28.07.2017

„Lady Macbeth von Mzensk“ kehrt mit Anja Kampe zurück. Die musikalische Leitung hat Oskana Lyniv inne.

„Zeig mir deine Wunde“ ist das Thema der kommenden Spielzeit. Die erste Premiere Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart zeugt von den tiefen Wunden, wie sie nur die Liebe schlägt. In Giacomo Puccinis Il trittico unter dem Dirigat von Kirill Petrenko ist der Tod Gast in allen drei Einaktern, aus denen die Oper collagiert ist.

Die ersten Premieren der Saison

Regisseur Christof Loy versteht die erste Premiere der Spielzeit, Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro, als Studie über die ewige Furcht des Menschen, nicht geliebt zu werden. „Ich würde Le nozze di Figaro nicht als Komödie beschreiben, ich würde eher sagen, dass es eine sehr melancholische Oper ist“, sagt auch Alex Esposito, der die Hauptrolle unter der musikalischen Leitung von Constantinos Carydis übernimmt. Anett Fritsch singt den Cherubino, Sopranistin Olga Kulchynska gibt ihr Hausdebüt in der Partie der Susanna. Als Contessa und Conte di Almaviva sind Federica Lombardi (Hausdebüt) und Christian Gerhaher zu hören.

Le nozze di Figaro
Ab 26. Oktober 2017
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Produktion: Christof Loy
mit Federica Lombardi, Christian Gerhaher, Alex Esposito, Olga Kolchynska, Annett Fritsch

Die zweite Neuproduktion der Saison und die erste Puccini-Premiere von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko ist Il trittico. Lotte de Beer setzt die drei Einakter, Il tabarro, Suor Angelica und Gianni Schicchi in Szene. Drei historische Schlaglichter bilden dieses Triptychon, vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Sie eint das Motiv des Todes  der eines Angehörigen, eines unehelichen und lange vermissten Kindes, als Erbschleicherei oder Rachemord. „Es ist kein Zufall, dass dieses Stück geschrieben wurde, als der Erste Weltkrieg in Europa wütete“, so de Beer, für welche die Inszenierung das Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper ist. Wolfgang Koch, Eva-Maria Westbroek und Yonghoon Lee bilden das Dreiecksverhältnis in Il tabarro. Ermonela Jaho und Ambrogio Maestri übernehmen die weiteren Titelpartien, Schwester Angelica und Gianni Schicchi.

Il trittico
Ab 17. Dezember 2017
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Produktion: Lotte de Beer mit Wolfgang Koch, Ermonela Jaho, Michaela Schuster, Ambrogio Maestri

Repertoire im Herbst

Die Spielzeit wird eröffnet mit Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte unter der musikalischen Leitung von Constantin Trinks. Omer Meir Wellber dirigiert Georges Bizets Carmen, Anita Rachvelishvili singt die Titelpartie. Es folgt Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk mit Anja Kampe unter dem Dirigat von Oksana Lyniv. Anja Harteros übernimmt die Hauptrolle in Tosca, ihre Bühnenpartner sind Joseph Calleja und Željko Lučić. Umberto Giordanos Revolutionsoper Andrea Chénier wird mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann wiederaufgenommen. Diana Damrau ist erneut in Lucia di Lammermoor zu hören, Piotr Beczala singt die Rolle des Sir Edgardo di Ravenswood. Lars Woldt gibt in Richard Strauss‘ Die schweigsame Frau sein Hausdebüt als Sir Morosus, Pavol Breslik sein Rollendebüt als Henry Morosus. Željko Lučić singt im November und Dezember den Simon Boccanegra, Serena Farnocchia übernimmt die Partie der Amelia. Zu Silvester folgt traditionell Johann Strauß‘ Die Fledermaus, unter anderem singt Elena Pankratova Rosalinde und Okka von der Damerau in ihrem Rollendebüt Prinz Orlofsky. Kabarettist Gerhard Polt gibt sein Debüt als Frosch. 

 

 

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