Zum Tod von rosalie

13.06.2017

rosalie

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Das Bayerische Staatsballett trauert um rosalie. Die Lichtkünstlerin, die viele beeindruckende Bühnenräume und Kostüme für die Münchner Compagnie schuf, verstarb am Morgen des 12. Juni mit 64 Jahren.

Sie tat ihr Leben lang das, was ihr am wichtigsten war: arbeiten. rosalie war ein Multitalent, suchte stets nach neuen Formen, Techniken, Materialien und Licht, um ihre Bühnenräume in artifizielle, poetische und symbolisch auf etwas Größeres verweisende Landschaften zu verwandeln.

Sie arbeitete eng mit ihren Teams, mit Werkstätten und Studios, Forschern und Studenten, um ihre großartigen Werke - Installationen, Bilder, Skulpturen, Klangkörper - in denen banale Alltagsgegenstände zu lebensbejahenden, komplexen Kunstwerken mutierten, zu realisieren. Sie konnte wie keine andere alle um sich herum begeistern und mitreißen. Ihre Liebe gehörte neben all ihren anderen Themen vor allem dem Tanz. Allein für das Staatsballett kreierte rosalie in den letzten Jahren fünf Bühnenräume und Kostüme. So zeichnete sie für Klavierkonzert in Es-Dur von Uwe Scholz, Martin Schläpfers Violakonzert, Terence Kohlers Once Upon An Ever After sowie Helden und Cambio d’abito von Simone Sandroni verantwortlich.

rosalie verstarb am Montagmorgen in Stuttgart. Sie wird nicht nur der Tanzwelt sehr fehlen.

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