Die neue Saison: MAX JOSEPH 1 ist erschienen!

MAX JOSEPH Nr. 1, 2017/18
MAX JOSEPH Nr. 1, 2017/18

„Zeig mir deine Wunde“ – mit dieser Aufforderung ist die Spielzeit 2017/18 an der Bayerischen Staatsoper überschrieben, inspiriert von Richard Wagners Parsifal, der Festspielpremiere dieser Saison im Juni. Die erste Reaktion auf „Zeig mir deine Wunde“ ist nicht, seine Wunde zu zeigen. Wer seine Wunden zeigt, macht sich verletzlich – mehr noch, er zeigt auch das Verletzt-worden-Sein. In dieser Ausgabe von Max Joseph geben Künstler etwas von sich preis. In der neuen Eröffnungsserie kommen Künstler, die der Bayerischen Staatsoper eng verbunden sind, unserer Aufforderung in Wort und Bild nach. Mit Federica Lombardi und Olga Kulchynska folgen wir zum Beispiel den Wunden der Gräfin Almaviva und der Susanna in unserer ersten Premiere, Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart.

Lesen Sie in dieser Ausgabe unter anderem:

  • Immer eine Art von Dünnhäutigkeit – Christof Loy, Regisseur der Eröffnungspremiere Le nozze di Figaro, im großen Interview über Oper und Wunden
  • „Warum steht da keiner und teilt dieses verfluchte Meer?“ – Jessica Glause, die Regisseurin von MOSES, über die Arbeit mit Geflüchteten
  • Erbschleichen leicht gemacht – Wertvolle Praxistipps für den diskreten Weg ans Erbe, noch leichter als in Puccinis Gianni Schicchi. Von Anja Rützel

Das neue MAX JOSEPH gibt es ab sofort kostenlos im Opern-Shop! Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

MAX JOSEPH online lesen:


MAX JOSEPH ist das Magazin der Bayerischen Staatsoper. Es erscheint seit der Spielzeit 2008/09 viermal im Jahr und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Die Festspiel-Ausgabe ist ausschließlich im Nationaltheater und im Shop der Bayerischen Staatsoper erhältlich.

Das Anliegen von MAX JOSEPH ist es, die Neuinszenierungen des Hauses auf historische und aktuelle politische und soziale Fragestellungen zu beziehen, Debatten anzustoßen und Verbindungen zu schaffen zwischen Opernrepertoire und dem alltäglichen Erleben der Zuschauer. Dabei spielt das Magazin offensiv mit der Verbindung aus darstellender und angewandter Kunst und schafft so eine einzigartige Synergie.

MAX JOSEPH wurde als bestes Magazin des Jahres 2012 mit dem Lead Award ausgezeichnet.