Die neue Ausgabe von MAX JOSEPH ist da!

„Was folgt“ ist das Thema der Spielzeit 2016/17 an der Bayerischen Staatsoper. Es impliziert Ende ebenso wie Neuanfang und verleitet zur Reflexion: Was sind die Folgen unseres Handelns in einer immer komplexer werdenden Gegenwart? Die neue Ausgabe von MAX JOSEPH antwortet provokant: „Was folgt? Nichts.“ Hinter dem Hefttitel, der auf den ersten Blick von Desillusionierung und Perspektivlosigkeit zu künden scheint, verbirgt sich eine Vielzahl faszinierender Fragen, die Philosophie, Kunst und Gesellschaft berühren: Was ist dieses „Nichts“, das Philosophie und Religionen seit Jahrhunderten beschäftigt? Warum fasziniert und ängstigt es zugleich? Wie ist es denk- und vorstellbar, dass „Nichts“ folgt – auf Handlungen und Ereignisse im Leben und schließlich auf das größte Ereignis des Lebens, den Tod?

Lesen Sie in dieser Ausgabe unter anderem:

  • „Wir bleiben ein Leben lang Suchende“ – Amélie Niermayer, die Regisseurin der Neuinszenierung von Donizettis La Favorite, im Gespräch mit Johannes Eckert, Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München
  • Nichts – der Philosoph Dieter Thomä erzählt in seinem Essay die wechselvolle Geschichte des „Nichts“ in der Philosophie
  • Wie ein Lichtstrahl im finsteren Reich – Der Regisseur Harry Kupfer und die Sängerin Anja Kampe im Gespräch über ihre Zusammenarbeit bei der neuen Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk
  • Selbstgespräch mit einem anderen Ich – Der Schriftsteller David Wagner reflektiert in einem „Inneren Dialog“ über Sterben und Erinnerung
  • Auf der Weltbühne des Ballets – Igor Zelensky, der neue Direktor des Bayerischen Staatsballets, im ausführlichen Porträt.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und einen schönen Auftakt für die Spielzeit 2016/17!

Das ganze Heft zum Durchblättern


MAX JOSEPH ist das Magazin der Bayerischen Staatsoper. Es erscheint seit der Spielzeit 2008/09 viermal im Jahr und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Die Festspiel-Ausgabe ist ausschließlich im Nationaltheater und im Shop der Bayerischen Staatsoper erhältlich.

Das Anliegen von MAX JOSEPH ist es, die Neuinszenierungen des Hauses auf historische und aktuelle politische und soziale Fragestellungen zu beziehen, Debatten anzustoßen und Verbindungen zu schaffen zwischen Opernrepertoire und dem alltäglichen Erleben der Zuschauer. Dabei spielt das Magazin offensiv mit der Verbindung aus darstellender und angewandter Kunst und schafft so eine einzigartige Synergie.

MAX JOSEPH wurde als bestes Magazin des Jahres 2012 mit dem Lead Award ausgezeichnet.