Mit dem Castorf-Paket ins Resi und die Oper!

Aus einem Totenhaus: Während der Proben
„Aus einem Totenhaus“ mit Dean Power (Čerevin) und Bo Skovhus (Šiškov)

Erleben Sie im Herbst gleich zwei neue Inszenierungen von Frank Castorf in unmittelbarer Nachbarschaft: Die Saisonpremiere unserer Neuinszenierung von Leoš Janáčeks Oper Aus einem Totenhaus ist nach der Sommerpause wieder zurück auf der Bühne des Nationaltheaters – zum vorerst letzten Mal. Und an drei Abenden im Oktober und November ist am Münchner Residenztheater Molières Don Juan mit Aurel Manthai, Franz Pätzold und Bibiana Beglau zu sehen. Beide Stücke entstanden in Zusammenarbeit mit seinem kongenialen Bühnenbildner Aleksandar Denic. Mit der Castorf-Paket erleben Sie diese zwei Theaterabende zum unschlagbaren Kombipreis.

Castorf-Paket: Termine & Preise

Mit der Castorf-Paket in beide Vorstellungen gehen für

  • 60 Euro (Kategorie 1-3)
  • 35 Euro (Kategorie 4-6)
  • 15 Euro (Kategorie 7)

Ab sofort buchbar per E-Mail an tickets@staatsoper.de, an der Tageskasse (Marstallplatz 5) oder über das Callcenter (+49 89 2185 1920) – solange der Vorrat reicht!

Aus einem Totenhaus
Fr, 19. Oktober 2018, 19.30 Uhr
So, 21. Oktober 2018, 18.00 Uhr
Fr, 26. Oktober 2018, 20.00 Uhr
Nationaltheater

Don Juan 
Sa, 13. Oktober 2018, 18.00 Uhr
So, 28. Oktober 2018, 18.00 Uhr
Di, 20. November 2018, 18.30 Uhr
Residenztheater

Leoš Janáčeks „Aus einem Totenhaus“

„In jedem Geschöpf ist ein Funken Gottes“: Diesen Satz schrieb Leoš Janáček gleichsam als Leitidee auf die erste Seite der Partitur seiner letzten Oper Aus einem Totenhaus. Für sein Stück über den Alltag und die Seelenzustände von Gefangenen, Mördern und Verbrechern nahm der tschechische Komponist die teils autobiographischen Aufzeichnungen aus einem Totenhaus von Fjodor Dostojewski als Vorlage. Teilweise übernahm er sogar den Wortlaut. Dostojewksi verarbeitete darin seine vierjährige Inhaftierung in einem Arbeitslager.

Trailer „Aus einem Totenhaus“

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Jean Baptiste Molières „Don Juan“

Szene aus „Don Juan“ (Foto: Matthias Horn)

Mit seiner Inszenierung von Molières Don Juan bringt Frank Castorf das Paradigma der männlichen Gier in der europäischen Literatur auf die Resi-Bühne. Ein spanischer Adliger, gleichermaßen mit sexuellem Appetit, intellektueller Finesse und moralischer Unbekümmertheit gesegnet, streunt mit seinem geistig etwas schwerfälligen Diener durch Sizilien und reißt Frauen auf. Das ist manchmal mühseliger, manchmal ein Fingerschnippen und manchmal sogar unangenehm. Noch unangenehmer kann es werden, die Statue eines Toten zum Essen einzuladen. Dabei ist sein Credo doch offenkundig: "Ich habe einen natürlichen Hang, mir bei allem, was mich anzieht, keine Schranken zu setzen."

Mehr über das Stück