Bayerische Staatsoper gewinnt International Opera Award 2018: „Opernhaus des Jahres“

International Opera Awards 2018
International Opera Awards 2018

Am Montag, den 9. April, wurden bereits zum sechsten Mal die International Opera Awards, die Oscars der Opernwelt, verliehen. Die Verleihung fand in London in einem festlichen Rahmen statt. Dabei wurde die Bayerische Staatsoper zur Company of the Year (Opernhaus des Jahres) gekürt. Insgesamt war die Bayerische Staatsoper in drei Kategorien nominiert: Chorus, Opera Company und Opera Orchestra

Intendant Nikolaus Bachler zur Auszeichnung: „Dieser Preis ist eine wunderschöne und großartige Bestätigung der Arbeit, die alle Mitarbeiter und Künstler der Bayerischen Staatsoper täglich leisten, und ermutigt uns, unsere Vision von einem Musiktheater des 21. Jahrhunderts weiterhin zu verwirklichen.“

Weitere Künstler und Werke, die mit unserem Haus verbunden sind, wurden ebenfalls ausgezeichnet:

  • Rediscovered Work: eine Trilogie des Komponisten Ernst Krenek, inszeniert an der Oper Frankfurt. Enthalten war u. a. Der Diktator, ein Einakter, den unser Opernstudio am 13. April zu Aufführung bringt.
  • Male singer: Piotr Beczala, der zuletzt die Rolle des Edgardo in Lucia di Lammermoor an unserem Haus sang und zu den Festspielen einen Liederabend gestalten wird.
  • Designer: Paul Steinberg, entwarf die Bühne für die Neuproduktion von 2017 Semiramide.

  • Reader's Award: Pretty Yende, wird im Juli in L'elisir d'amore und in der nächsten Saison als Susanna in Le nozze di Figaro zu erleben sein.
  • Conductor: Vladimir Jurowski, der ab Herbst 2021 die Stelle des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper antritt.

Der International Opera Award zeichnet jährlich herausragende Leistungen im Opernbereich in insgesamt 20 Kategorien aus. Die Jury besteht aus Experten der Opernwelt, zu den Schirmherren gehören unter anderen Dame Janet Baker, Placido Domingo, Mirella Freni und Dame Felicity Lott. Mit dem Preis möchte die Foundation nicht nur auf herausragende Leistungen aufmerksam machen, sondern auch die zukünftige Generation von Opernkünstlern fördern.