EVA UND ADAM ist für den FEDORA-Preis Education nominiert

Szenenfoto des Vorgängerprojekts MOSES

Am 5. Februar wurden in Paris die Nominierten für die FEDORA-Preise 2019 bekanntgegeben. FEDORA ist eine gemeinnützige Organisation, die sich mit seinem Netzwerk von 80 Opernhäusern, Festivals und Ballettkompagnien in 20 Ländern für die Zukunft der Oper und des Balletts einsetzt. Preise werden in den Kategorien Oper, Ballett und Education verliehen. Unser Jugendprojekt EVA UND ADAM, das in der diesjährigen Festspiel-Werkstatt Premiere feiert, wurde für die Kategorie Education nominiert. EVA UND ADAM ist der letzte Teil einer Musiktheatertrilogie, die in Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten und Münchnern mit und ohne Migrationshintergrund entstanden ist.

Für den dritten Teil geht es – nach NOAH und MOSES – zurück zum Beginn der Menschheitsgeschichte. Im Schöpfungsmythos wird ein Weltbild konstruiert, in dem ein allmächtiger Vater einen Mann als ersten Menschen und aus dessen Rippe ihm eine Frau erschafft, die die folgende Vertreibung aus dem Paradies zu verantworten hat. Die christliche Erzähltradition ringt dabei mit der jüdischen und islamischen um das Darstellungsmonopol über unseren Ursprung. Ausgehend von Biographien junger Menschen, die ihren Platz in der Welt suchen, stellt EVA UND ADAM Fragen nach einem Neuanfang in einer fremden Welt ebenso wie nach der Möglichkeit eines emanzipierten Zusammenlebens nicht nur der beiden Geschlechter, sondern auch unterschiedlicher Religionsgemeinschaften. Das Musiktheaterprojekt verbindet Musik und Arrangements aus Joseph Haydns Die Schöpfung mit Neukompositionen sowie musikalischen Ideen der Jugendlichen.

Wir brauche Ihre Stimme!

Geben Sie unserem Jugendprojekt Ihre Stimme für den Publikumspreis.