Das waren die Münchner Opernfestspiele 2019

Am 31. Juli gehen die Münchner Opernfestspiele 2019 mit Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko zu Ende. Wir möchten uns sehr herzlich bei Ihnen, unserem großartigen Publikum, für eine wundervolle Festspielzeit bedanken: An 44 Tagen durften wir über 80 Veranstaltungen gemeinsam mit Ihnen erleben. Über 84.000 Zuschauer haben unsere Vorstellungen besucht und bei den Festspielopernpremieren Salome und Agrippina, sowie der Ballettpremiere À Jour mitgefiebert. Mit Salome eröffnete Generalmusikdirektor Kirill Petrenko ganz offiziell die Münchner Opernfestspiele am 27. Juni. In der Inszenierung von Krzysztof Warlikowski gab Marlis Petersen als Salome ihr Rollendebüt. Die letzte Neuproduktion der Saison Agrippina  feierte am 23. Juli Premiere. Barrie Kosky inszenierte die Barockoper von Georg Friedrich Händel unter der musikalischen Leitung von Ivor Bolton. Wir freuen uns, dass auch die Festspiel-Werkstatt so zahlreich besucht wurde: In der deutschen Erstaufführung war die politische Kammeroper Z über das Leben des griechischen Pazifisten Grigoris Lambrakis von Komponist Minas Bourboudakis zu erleben. Nanine Linning schuf eine Choreografie für das Bayerische Staatsballett auf die Musik von Hans Abrahamsens Schnee. In der Uraufführung von Requiem für einen Lebenden erlebten die Zuschauer ein Musiktheater, das auf dem Alltag eines Todestrakthäftlings basierte. Außerdem feierten EVA UND ADAM  und Selbstermächtigung ihre Uraufführung.

In dieser Saison hätte das Wetter an beiden Oper-für-alle-Abenden nicht besser sein können: Am 6. Juli wurde die Neuproduktion von Salome unter der Leitung von Kirill Petrenko auf den Max-Joseph-Platz und STAATSOPER.TV übertragen. Auch beim Oper-für-alle-Konzert am 20. Juli dirigierte der Generalmusikdirektor das Bayerische Staatsorchester und begeisterte das Publikum zusammen mit den Solisten Golda Schultz und Thomas Hampson mit Broadway-Klassikern. Mit Unterstützung des langjährigen Partners der Münchner Opernfestspiele, BMW München, waren beide Veranstaltungen wie immer kostenlos. Zusätzlich konnten wir durch die großzügige Unterstützung von BMW das Konzert diesmal auf Leinwänden vor Ort und als Live-Stream in die ganze Welt übertragen. Insgesamt nahmen – entweder vor Ort oder zu Hause über die Live-Streams – über 160.000 Menschen an Oper für alle teil.

Impressionen der Münchner Opernfestspiele 2019

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Die diesjährigen Münchner Opernfestspiele starteten mit einen Prolog am 18. Juni.
Selbstermächtigung: Eine Kooperation mit den Pinakotheken.
EVA UND ADAM: Der letzte Teil des Jugendprojekts mit Münchnern mit und ohne Migrationshintergrund.
Die STUFENBAR war auch in dieser Saison wieder geöffnet.
Offiziell eröffnete Kirill Petrenko die Festspiele mit der Premiere von SALOME. Marlis Petersen feierte ihr Rollendebüt.
In A JOUR feierten drei Choregraphien ihre Premiere.
Die UniCredit-Festspielnacht fand dieses Jahr mit einem Musikwettbewerb auch am Odeonsplatz statt.
Die Kammeroper Z feiert die deutsche Erstaufführung in der Festspiel-Werkstatt.
OPER FÜR ALLE am 6. Juli mit SALOME.
Nanine Linnig schuf eine Choreographie für das Bayerische Staatsballett auf die Musik von Hans Abrahamsens „Schnee“.
Liederabende standen natürlich auch wieder auf dem Festspielprogramm u. a. mit Anna Netrebko.
Das OPER-FÜR-ALLE-KONZERT fand auf dem Marstallplatz statt. Das Programm enthielt Broadway-Hits.
REQUIEM FÜR EINEN LEBENDEN feierte als letzte Festspiel-Werkstattproduktion am 21. Juli Uraufführung.
Die letzte Neuproduktion der Saison: AGRIPPINA in einer Inszenierung von Barrie Kosky.
Während der Festspiele besuchten insgesamt über 84.000 Zuschauer über 40 Vorstellungen