SINGULARITY a „Space Opera for Young Voices“

Eine neue Oper, geschrieben eigens für das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper – das hat es noch nicht gegeben! Miroslav Srnka, einer der profiliertesten Komponisten der jungen Generation, in München bekannt seit der Uraufführung seiner Opern Make No Noise und South Pole, hat – wieder im Team mit dem Dramatiker und Librettisten Tom Holloway – eine musikalische Komödie über den technischen Fortschritt und seine Folgen für das menschliche Zusammenleben geschrieben.
Am 5. Juni 2021 feiert die Uraufführung in der Inszenierung von Nicolas Brieger im Cuvilliés-Theaters Premiere.
Unter der musikalischen Leitung des jungen österreichischen Dirigenten Patrick Hahn spielt das Klangforum Wien. Es singen Mitglieder des Opernstudios. Die gesamte Besetzung finden Sie hier.
Die Neuproduktion wird am 7. Juni, um 19.00 Uhr, als kostenloser Live-Stream auf STAATSOPER.TV übertragen.

 

 

Opernsteckbrief: SINGULARITY

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Zur Handlung

Implantierbare Mikrochips und Nanotechnologie eröffnen neue Möglichkeiten der Kommunikation, aber sie machen die Menschheit anfällig für Störungen im vernetzten System. Genau das passiert den Figuren in Singularity. Was geschieht, wenn ein Update außer Kontrolle gerät? Und was, wenn die künstliche der menschlichen Intelligenz überlegen sein wird? Singularity begibt sich auf die Spuren einer gar nicht so unwahrscheinlichen Science-Fiction zwischen Erde und Weltall und bringt auch die komischen Seiten dieses Themas auf die Bühne.

Irgendwann in der Zukunft, vielleicht schon bald, können wir über ganz neue Kanäle miteinander kommunizieren. Doch dann geht ein Update schief, die Nachrichten fangen an, wie wild umherzufliegen, und alles versinkt im Chaos. Nur drei Menschen können rechtzeitig in Quarantäne gebracht werden. Doch damit fangen die Probleme erst an. Und als eine vierte Person nach langer Zeit die unfreiwillig isolierte Mini-Kommune aufsucht, nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung.

Zum Werk

In der neuen Oper Singularity wird mit einer Verdopplung der Stimmen gespielt: Jede Figur hat einen digitalen Doppelgänger. Im Fokus steht die zwischenmenschliche Kommunikation, ob klassisch oder elektronisch. Überall liegen Fallstricke herum: Missverständnisse, Bosheiten, Streitereien lauern auf jeder Seite, und wie sich bald herausstellt, haben die vier Personen eine Menge miteinander zu klären.


Inszenierung und musikalische Leitung

Nicolas Brieger erzählt die Handlung in einem von Raimund Bauer gestalteten futuristischen Raum, der von den schwarzen Löchern inspiriert ist und zugleich an das Gehäuse eines riesenhaften Computers erinnert. Den ausdrucksstark gezeichneten Figuren stellt die Kostümbildnerin Andrea Schmidt-Futterer digitale Doppelgänger wie Schatten zur Seite. Auch die Videowelten von Stefano Di Buduo und das Licht von Benedikt Zehm spielen eine wesentliche Rolle.
Das auf Neue Musik spezialisierte Klangforum Wien wird geleitet von Patrick Hahn. Mit Beginn der kommenden Spielzeit wird der junge Österreicher GMD in Wuppertal, an der Bayerischen Staatsoper dirigierte (und pfiff) er bereits die Kinderoper Kannst du pfeifen, Johanna und war musikalischer Assistent von Kirill Petrenko bei der Neuinszenierung von Salome.