Infos

Münchner Opernfestspiele
Freitag, 20. Juli 2018
19.00 Uhr
Nationaltheater

Das Rheingold (20. Juli 2018)
Die Walküre (22. Juli 2018)
Siegfried (24. Juli 2018)
Götterdämmerung (27. Juli 2018)

 

Karten können nur als kompletter Zyklus erworben werden. Alle Preise zzgl. € 6,– Bearbeitungsgebühr.

Die Bearbeitung der schriftlichen Bestellungen erfolgt ab Do 01.02.2018, der Schalter- und Telefonverkauf beginnt am Mi 28.03.2018.

Preise Ring-Paket C, € 842 / 736 / 625 / 494 / 358 / 237 / 73 / 57

Karten

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Kirill Petrenko
Inszenierung
Andreas Kriegenburg
Bühne
Harald B. Thor
Kostüme
Andrea Schraad
Licht
Stefan Bolliger
Choreographie
Zenta Haerter
Dramaturgie
Marion Tiedtke, Miron Hakenbeck

Wotan / Der Wanderer
Wolfgang Koch
Siegmund
Jonas Kaufmann
Sieglinde
Anja Kampe
Siegfried
Stefan Vinke
Brünnhilde
Nina Stemme
Hagen
Hans-Peter König
Alberich
John Lundgren
Mime
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Fafner
Ain Anger
Erda
Okka von der Damerau
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper
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Mehr dazu

Karten für Der Ring des Nibelungen [Ring A ( Januar 2018) und Ring C (Festspiele 2018)] können nur als kompletter Zyklus erworben und ab sofort (per Online-Formular, E-Mail, Fax und Brief) bestellt werden. Die Bearbeitung der schriftlichen Bestellungen für Ring A erfolgt ab Do 22.06.17, der Schalter- und Telefonverkauf beginnt am Sa 22.07.17.

Der Verkauf der verbleibenden Karten für die Einzelvorstellungen des Ring A und für alle Vorstellungen des Ring B erfolgt jeweils zu den üblichen Stichtagen, d.h. drei Monate (schriftlich) bzw. zwei Monate (Schalter/Telefon/online) vor dem jeweiligen Vorstellungsdatum.

Der Verkauf für Ring C erfolgt im Rahmen des Vorverkaufs für die Münchner Opernfestspiele 2018.

 

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Biografien

Kirill Petrenko wurde 1972 in Omsk geboren und studierte dort an der Musikfachschule Klavier. Mit elf Jahren trat er als Pianist zum ersten Mal mit dem dortigen Symphonieorchester öffentlich auf. 1990 übersiedelte die Familie (Vater Geiger, Mutter Musikwissenschaftlerin) nach Vorarlberg, wo der Vater eine Stelle als Orchestermusiker und Musiklehrer annahm. Kirill Petrenko studierte zuerst weiter in Feldkirch und dann Dirigieren an der Musikuniversität in Wien. 

Direkt nach dem Abschluss engagierte ihn Nikolaus Bachler an die  Wiener Volksoper. Von 1999 bis 2002 war Kirill Petrenko Generalmusikdirektor am Meininger Theater. Mit seinem Dirigat von Wagners Der Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Christine Mielitz und in der Ausstattung von Alfred Hrdlicka erregte er 2001 zum ersten Mal internationales Aufsehen. Im Jahr 2002 trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor an der Komischen Oper Berlin an, wo er bis 2007 eine Reihe von prägenden Produktionen leitete.

Parallel zu seinen Positionen in Meiningen und Berlin entwickelte sich sehr rasch seine internationale Karriere. Im Jahre 2000 debütierte Kirill Petrenko beim Maggio Musicale Fiorentino, 2001 an der Wiener Staatsoper und der Semperoper Dresden, 2003 am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Opéra National de Paris, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Bayerischen Staatsoper sowie an der Metropolitan Opera in New York und 2005 an der Oper Frankfurt. Von 2006 bis 2008 erarbeitete er gemeinsam mit Peter Stein in Lyon Inszenierungen der drei Puschkin-Opern Tschaikowskys (Mazeppa, Eugen Onegin und Pique Dame), die im Frühjahr 2010 auch als Zyklus gezeigt wurden.

Seit seinem Weggang von der Komischen Oper Berlin war Kirill Petrenko als Dirigent freischaffend tätig. In dieser Zeit leitete er unter anderem 2009 an der Bayerischen Staatsoper die Neuproduktion von Janáčeks Jenůfa (Inszenierung: Barbara Frey). In Frankfurt interpretierte er Pfitzners Palestrina (Inszenierung: Harry Kupfer) und Puccinis Tosca (Inszenierung: Andreas Kriegenburg). Im Jahr 2011 folgten dann zwei Neuproduktionen von Tristan und Isolde, zuerst an der Opéra National de Lyon und dann bei der Ruhrtriennale.

Zu den wichtigsten Orchestern, die Kirill Petrenko bisher geleitet hat, gehören die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Bayerische Staatsorchester, das Sinfonieorchester des WDR Köln, die Hamburger Philharmoniker und das NDR-Sinfonieorchester Hamburg, das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Radio-Symphonieorchester Wien, die Wiener Symphoniker, das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Oslo Philharmonic Orchestra, das Orchestra Santa Cecilia in Rom, das Orchester der RAI Turin und das Israel Philharmonic Orchestra. Außerdem dirigierte Kirill Petrenko Konzerte bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. Von 2013 bis 2015 leitete er Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen.

Im Herbst 2013 trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, das er bis Ende der Spielzeit 2019/20 innehaben wird. Seither hat er die Premieren von Die Frau ohne Schatten, La clemenza di Tito, Die Soldaten, Lucia di Lammermoor, Lulu, South Pole und Die Meistersinger von Nürnberg geleitet und unter anderem die Wiederaufnahme von Der Ring des Nibelungen dirigiert. 

Kirill Petrenko wurde im Juni 2015 zum zukünftigen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker gewählt; diese Position wird er im Herbst 2019 antreten. In der Spielzeit 2016/17 leitet Kirill Petrenko die Neuinszenierungen von Lady Macbeth von Mzensk und Tannhäuser. Außerdem dirigiert er ein breites Repertoire: Die Meistersinger von Nürnberg, Der Rosenkavalier, South Pole, Die Fledermaus, Die Frau ohne Schatten, sowie drei Akademiekonzerte.

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