Infos

Romantische Feenoper in drei Aufzügen

Komponist Carl Maria von Weber · Libretto von James Robinson Planché, ins Deutsche übersetzt von Theodor Hell
In deutscher Sprache | Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Sonntag, 30. Juli 2017
18.00 Uhr
Prinzregententheater

Freier Verkauf

Preise PB

ausverkauft

Premiere am 21. Juli 2017

Diese Vorstellung wird im Rahmen von Staatsoper.TV live im Internet übertragen.

  • Mit freundlicher Unterstützung der

  • In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsschauspiel

  • Eine Koproduktion mit dem Theater an der Wien

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Ivor Bolton
Inszenierung
Nikolaus Habjan
Bühne
Jakob Brossmann
Kostüme
Denise Heschl
Chor
Sören Eckhoff
Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Licht
Michael Bauer

Oberon
Julian Prégardien
Puck
Alyona Abramowa
Meermädchen
Anna El-Khashem
Rezia
Annette Dasch
Fatime
Rachael Wilson
Hüon von Bordeaux
Brenden Gunnell
Scherasmin
Johannes Kammler
Puppenspieler und Sprecher
Manuela Linshalm
Puppenspieler und Sprecher
Daniel Frantisek Kamen
Puppenspieler und Sprecher
Sebastian Mock
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Mediathek

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Die Rahmenhandlung in Carl Maria von Webers Romantischer Feenoper, die 1826 am Londoner Covent Garden uraufgeführt wurde, ist ganz erstaunlich: Nachdem sich der Elfenkönig Oberon mit seiner Gattin Titania verstritten hat, sollen es ausgerechnet Menschen wieder richten. Denn Titania will sich nur wieder versöhnen, wenn ein Menschenpaar auf Leben und Tod die Wahrhaftigkeit der Liebe unter Beweis stellt. Oberons Diener Puck hat auch schon jemanden im Auge: den Kreuzritter Hüon von Bordeaux, der die Kalifentochter Rezia liebt. 

Doch deren Liebe, die einen Europäer mit einer Orientalin verbindet, ist kulturbedingt bedroht – zweimal soll Rezia zwangsverheiratet werden, und dazwischen wird sie von Seeräubern entführt und auf dem Sklavenmarkt verkauft. Selbst der mutige Hüon kann aus eigener Kraft den Gefahren nicht begegnen – Oberons Zauberhorn kommt den beiden Liebenden in äußerster Not zu Hilfe, entreißt sie gar dem Tod. Titania scheint nichts gegen diese Einflussnahme zu haben: Sie erscheint am Ende der Oper versöhnt an der Seite ihres Gatten Oberon – zwei Dei ex machina, die beweisen, dass die Welt der Phantasie mit der Realität der Welt fest verbunden ist, und das über alle kulturellen Grenzen hinweg.

 

mehr lesen

zur Stücknavigation

Biografien

Ivor Bolton studierte an der Cambridge University, am Royal College of Music und am National Opera Studio in London. Anschließend war er Musikdirektor der English Touring Opera, der Glyndebourne Touring Opera und Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra. Gastdirigate führten ihn u. a. nach Wien, Zürich, Frankfurt, Paris, London, New York, Amsterdam, Dresden, Leipzig, San Francisco, Buenos Aires und Barcelona sowie zu den Festspielen in Glyndebourne, Aix-en-Provence und seit 2000 jährlich nach Salzburg. 2004 wurde er Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg. Seit dessen Gründung im Jahr 2012 ist er musikalischer Leiter des Dresdner Festspielorchesters, seit 2015 außerdem Musikdirektor am Teatro Real in Madrid.

zur Stücknavigation

Zurück zur Übersicht